Gleisbau Bahnhofstra
Montag, 12. Oktober 1998

Rasengleis Altberesinchen
Rasengleis Altberesinchen

Rasengleis Altberesinchen
Rasengleis Altberesinchen

Umfangreiche Gleisbauma├čnahmen beeintr├Ąchtigten seit August den Stra├čenbahn- und Busverkehr. Es wurde in der Bahnhofstra├če sowie an der Strecke zwischen der F├╝rstenberger Stra├če und dem Gleisdreieck Johann-Eichorn-Stra├če gearbeitet. Insgesamt wurden 1.300 Meter Gleis ausgewechselt, im Bereich der F├╝rstenberger Stra├če entstand ein Rasengleis.

Vom 10. August bis zum 20. September entfielen die Stra├čenbahnlinien 3, 4 und 5. Die Linie 1 fuhr zwischen Messegel├Ąnde und Lebuser Vorstadt, Linie 2 zwischen Messegel├Ąnde und Stadion. Die Linie 7 fuhr im dichterem Takt zwischen Markendorf und Neuberesinchen. Als Linie 6 wurde der Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Europa-Universit├Ąt und Johann-Eichorn-Stra├če bezeichnet, wo in die Linie 7 zur Weiterfahrt in Richtung Neuberesinchen oder Kopernikusstra├če/Markendorf umgestiegen werden musste.

Im zweiten Bauabschnitt wurde vom 21. bis 27. September im Gleisdreieck Johann-Eichorn-Stra├če gearbeitet. Nach Neuberesinchen fuhr in dieser Zeit keine Bahn. Linie 1 fuhr weiterhin Messegel├Ąnde - Lebuser Vorstadt, Linie 2 wieder Messegel├Ąnde - Europa-Universit├Ąt. Linie 3 fuhr zwischen Lebuser Vorstadt und Kopernikusstra├če, in den Hauptverkehrszeiten weiter bis Markendorf. Linie 4 verkehrte zwischen Markendorf und Stadion und der Ersatzverkehr mit Bussen fuhr als Linie 6 von Neuberesinchen bis Europa-Universit├Ąt. Die Linien 5 und 7 entfielen.

Im dritten und letzten Bauabschnitt wurde vom 28. September bis 11. Oktober im Gleisdreieck Johann-Eichorn-Stra├če an den Gleisen in Richtung Kopernikusstra├če/Markendorf gearbeitet. Linie 1 fuhr wieder nach Fahrplan zwischen Neuberesinchen und Lebuser Vorstadt. Linie 2 f├Ąhrt bereits seit 21. September wieder zwischen Messegel├Ąnde und Europa-Universit├Ąt. Linie 3 wurde umgeleitet und fuhr von der Lebuser Vorstadt parallel zur Linie 1 nach Neuberesinchen. Als Linie 4 wurde der Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Kopernikusstra├če und Stadion bezeichnet. Die Linien 5 und 6 fuhren ebenfalls wieder auf ihrem normalen Linienweg, Linie 7 entfiel. Ebenfalls mit Stra├čenbahnen betrieben wurde der Abschnitt Markendorf - Kopernikusstra├če.

Ab dem 12. Oktober lief der Stra├čenbahn- und Busverkehr wieder nach Fahrplan. In der Bahnhofstra├če liegt das Gleis nun auf einer Ortbetonplatte und wurde mit schallabsorbierenden Gummiverkleidungen ausgestattet. Die Fahrbahndecke zwischen den Gleisen besteht aus einer Bitumendeckschicht. Zwischen dem Bahn├╝bergang F├╝rstenberger Stra├če und der Br├╝cke ├╝ber die Gro├če M├╝llroser Stra├če lagert das Gleis jetzt auf Stahlbeton-Fertigteil-Gleisrosten. In die Zwischenr├Ąumen wurden - erstmalig in Frankfurt (Oder) - Mutterboden und Rollrasen eingebracht. Die restliche Strecke, einschlie├člich Gleisdreieck Johann-Eichorn-Stra├če, wurde in der herk├Âmmlichen Bauart mit Holzschwellen im Schotterbett errichtet. W├Ąhrend der Bauarbeiten wurden Reparaturen und Durchsichten an Fahrzeugen nicht mehr auf dem Grubengleis der Schleife Neuberesinchen, sondern bereits in dem im Bau befindlichen Betriebshof Neuberesinchen durchgef├╝hrt. Die Werkstatt im neuen Betriebshof wurde bereits im M├Ąrz an das Gleisnetz angebunden.

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