Chronicle 2000 - 2004 31 Dec 2004
Chronik 2000 - 2004 | Historia od 2000 do 2004 roku

Semesterticket und neue Bahnpreise
Dienstag, 1. Februar 2000

Die Deutsche Bahn erh├Âht ihre Preise im Nahverkehr um 3,9% (Westdeutschland 2,9%). Damit sind die Nahverkehrstarife der Deutschen Bahn knapp 10 Jahre nach der Wiedervereinigung in Ost und West auf gleichem Niveau. Bisher lagen die Tarife in Ostdeutschland unter denen im Westen Deutschlands. In zahlreichen Preisrunden ist dieser Unterschied geschmolzen und wird nun ganz aufgehoben. Da solche Steigerungen nicht zwangsl├Ąufig von den Verkehrsverb├╝nden wie dem VBB ├╝bernommen werden, bleiben die Bahnfahrten innerhalb des VBB-Gebietes im Preis vorerst unver├Ąndert.

Unterdessen wurde im Februar an der Europa-Universit├Ąt Viadrina Frankfurt (Oder) die Einf├╝hrung eines Semestertickets beschlossen. F├╝r 149 DM (etwa 76 ÔéČ) kann jeder Student dieser Hochschule durch ganz Brandenburg fahren. Die 149 Mark muss jeder der damals 3.500 Studenten entrichten, unabh├Ąngig ob der ├Âffentliche Verkehr benutzt wird oder nicht.

Fahrgastinformationssystem SmartInfo installiert
Februar 2000

SmartInfo-Anzeige
SmartInfo-Anzeige

Neben der Haltestelle Dresdener Platz sind weitere Stationen mit dynamischen Fahrgastinformationssystemen ausgestattet worden. So zeigen die so genannten SmartInfo-Anzeigen an den Bushaltestellen am Bahnhof datenfunkgesteuert die n├Ąchsten Abfahrten der Buslinien und des Nachtbusses an. Die Haltestellen S├╝dring, Birkenallee, Zentrum und Brunnenplatz folgen bzw. sind bereits mit ├Ąhnlichen Anlagen ausgestattet.

Au├čerdem wurden einige Haltestellen mit VBB-Fahrscheinautomaten ausgestattet. W├Ąhrend in allen Bussen und Bahnen bereits seit Jahren der Kauf bestimmter Fahrscheine gegen M├╝nzgeld oder Geldkarte (Bargeld-Chip auf der EC-Karte) m├Âglich ist, k├Ânnen an diesen Automaten alle VBB-Angebote auch gegen Geldscheine erworben werden. Automaten befinden sich am Kundenzentrum am Brunnenplatz, an den Haltestellen Bahnhof, Topfmarkt, S├╝dring, Birkenallee, Dresdener Platz und Prager Stra├če. Nur gut zwei Jahre nach ihrer Inbetriebnahme werden die Automaten der Firma Kl├╝ssendorf im Zuge der Euroeinf├╝hrung allerdings wieder au├čer Dienst gesetzt und abgebaut. Eine Umr├╝stung auf die neue W├Ąhrung w├Ąre dem Vernehmen nach zu teuer gewesen. Der Hersteller hatte unterdessen Konkurs angemeldet und eine andere Firma wollte oder konnte dies nicht bewerkstelligen. Au├čerdem sollen die Automaten nur gering genutzt worden sein, so dass ein Umbau nicht lohnenswert erschien.

Erdrutsch an der Kopernikusstra
Dienstag, 29. Februar 2000

In den sp├Ąten Abendstunden verursachte ein Defekt an einem Hauptwasserrohr zwischen den Haltestellen S├╝dring und Kopernikusstra├če einen Erdrutsch. Das Rohr ist im oberen Bereich der im Einschnitt liegenden Stra├čenbahnstrecke verlegt und untersp├╝lte diesen so stark, dass mehrere Kubikmeter Erdreich und ganze B├Ąume in Bewegung gerieten und die Tramgleise versch├╝tteten. Der Einschnitt dient der Unterfahrung der Kopernikusstra├če f├╝r die Stra├čenbahn.

Am 1. M├Ąrz begannen die Aufr├Ąumarbeiten mithilfe des durch den Erdrutsch vom ├╝brigen Netz isolierten Triebwagens 223 (Typ KT4DM, Baujahr 1990) und des Gelenkarbeits-Beiwagens 1 (ex G4-61, 1992 ex Erfurt Bw 18, Baujahr 1961/87). Dieser war mit einem Bauschuttcontainer best├╝ckt, in den die Erdmassen per Zweiwegekran verladen wurden. Gegen 14.30 Uhr des 1. M├Ąrz war die Strecke wieder befahrbar. Bei der grundhaften Sanierung des Abschnittes im Sommer 2003 wurden schlie├člich neue St├╝tzw├Ąnde errichtet, die ein erneutes Abrutschen der H├Ąnge rechts und links der Gleise verhindern sollen.

Neue Haltestelle Gartenstadt
Freitag, 3. Mńrz 2000

KT4DM 207 in gr├╝ner Totalreklame
KT4DM 207 in gr├╝ner Totalreklame

KT4DM 207 in gr├╝ner Totalreklame
KT4DM 207 in gr├╝ner Totalreklame

Zwischen den Haltestellen Kopernikusstra├če und Friedensh├Âhe (heute Astronergy Solar Module) entstand in den letzten Jahren eine Einfamilienhaussiedlung, die am 3. M├Ąrz 2000 Anschluss an das Stra├čenbahnnetz erhielt. Die Linien 4 und 7 hielten seitdem an der neuen Haltestelle Gartenstadt. Zwei je 40 Meter lange Bahnsteige erm├Âglichen auch GT6M und KT4DM-Doppeltraktionen den Halt an der neuen Station. Stadtausw├Ąrts fahren die Bahnen etwa 600 Meter parallel zur Buckower Stra├če, kurz bevor sie diese ├╝berqueren wird die neue Haltestelle erreicht. Die Station erhielt Zug├Ąnge an beiden Enden, Beleuchtung und ein Warteh├Ąuschen in Richtung Innenstadt.

Neue Haltestellen Brunnenplatz und Magistrale
Freitag, 31. Mńrz 2000

Einkaufszentrum Lenn├ę-Passagen
Einkaufszentrum Lenn├ę-Passagen

Einkaufszentrum Lenn├ę-Passagen
Einkaufszentrum Lenn├ę-Passagen

An diesem Tag wurde unter Beteiligung von Vertretern der Stadt, des Landes, des Investors und zahlreicher Einwohner das neue Einkaufszentrum Lenn├ę-Passagen in der Innenstadt er├Âffnet. Direkt gegen├╝ber dem bisher wichtigsten Konsumtempel Oderturm gelegen, und mit diesem ├╝ber eine Glas-/Stahlbr├╝cke verbunden, erhofft man sich von der neuen Mall eine weitere Belebung der Innenstadt. Statt weiterer Einkaufszentren auf der gr├╝nen Wiese, ist die Ansiedlung von Kultur und Einkaufsm├Âglichkeiten in der City jetzt das Leitbild.

Der Berliner Investor forderte f├╝r sein 147 Mio. DM teures Bauprojekt einen guten Nahverkehrsanschluss. Dem tr├Ągt die neue kombinierte Bus- und Tramhaltestelle Brunnenplatz Rechnung. Die Stra├čenbahnlinien 1 (damals Neuberesinchen - Lebuser Vorstadt) und 3 (Kopernikusstra├če - Lebuser Vorstadt), sowie die Buslinien 980 (Seefichten - Meurerstra├če), 981 (Kopernikusstra├če - Spitzkrug), 983 (Bahnhof - Boo├čen) und 985 (2017 eingestellt, damals Bahnhof - Heinrich-Heine-Stra├če) halten fortan fast zwischen den beiden Einkaufszentren. ├ťber Fahrst├╝hle wird die Br├╝cke ├╝ber die Karl-Marx-Stra├če erreicht, die beide Geb├Ąude miteinander verbindet. Wegen der r├Ąumlichen N├Ąhe wurde die bisherige Stra├čenbahnhaltestelle Schmalzgasse aufgegeben. Stattdessen h├Ąlt die Stra├čenbahn jetzt etwa 200 Meter weiter n├Ârdlich zus├Ątzlich an der neuen Haltestelle Magistrale. Der Vorteil der neuen Station ist ihre N├Ąhe zum Grenz├╝bergang nach Słubice/Polen. Die Regionalbushaltestelle Karl-Marx-Stra├če (2019 aufgegeben) ist gleichzeitig vom Brunnenplatz zur alten Stra├čenbahnhaltestelle Schmalzgasse verlegt worden.

Fahrplanwechsel 2000
Sonntag, 28. Mai 2000

Fahrplanheft 2000
Fahrplanheft 2000

Zum Fahrplanwechsel 2000 wurde das Linienangebot bei der Stra├čenbahn gestrafft. Knapp zw├Âlf Jahre nach ihrer Einf├╝hrung im Oktober 1988 wurde die Stra├čenbahnlinie 7 abgeschafft. Auch die Linie 3 verschwindet f├╝r zweieinhalb Jahre. Stattdessen wird die Linie 4 verdichtet. Wie zu erwarten, ist der Wegfall beider Linien nicht vollst├Ąndig ausgeglichen worden, sondern die M├Âglichkeit wurde erneut genutzt, um das Angebot leicht einzuschr├Ąnken. Wie schon 1996, bei der Umstellung vom 15- auf 20-Minuten-Takt, hie├č es von der SVF: Einen Attraktivit├Ątsverlust soll es ... nicht geben. Geschaut wurde, wo Ver├Ąnderungen sinnvoll sind. Erstmals wird zum Fahrplanwechsel kein gebundenes Fahrplanheft herausgegeben, sondern eine Sammlung kleiner Heftchen, in denen parallel fahrende Linien zusammengefasst sind. Nicht mehr enthalten sind die Regionalbus- und Regionalbahnlinien.

VBB-Fahrplan 2000/2001
(28.05.2000-09.06.2001)

Am Wochenende fahren Bahnen und Busse erst um 6:30 Uhr aus dem Depot. Sonnabends ab 16 Uhr (damaliger Ladenschluss) und Sonntags ganzt├Ągig gilt nur noch ein 30- statt 20-Minuten-Takt. Ebenfalls am Wochenende ist etwa 30 Minuten fr├╝her Feierabend. In Richtung Lebuser Vorstadt f├Ąhrt werktags nur noch alle 20 statt 10 Minuten eine Bahn. In der Presse wurde im Vorfeld zwar angek├╝ndigt, dass die Linie 1, zum Ausgleich der weggefallenen Linie 3, in den Spitzenzeiten alle 10 Minuten fahren w├╝rde, die Verdichtung der Linie 1 wurde jedoch nie vorgenommen.

Stra├čenbahn: Um den Wegfall der Linien 3 und 7 zu kompensieren, f├Ąhrt Linie 4 Montag bis Freitag zwischen 5 und 18 Uhr alle 10 Minuten. Au├čer in der Fr├╝h- und Nachmittagsspitze endet dabei jede zweite Fahrt bereits an der Kopernikusstra├če. Neu ist ein Kleinbus am Wochenende gegen 6 Uhr zwischen Bahnhof und Klinikum. Bisher war der Kleinbuseinsatz auf den Abschnitt Markendorf - Kopernikusstra├če beschr├Ąnkt. Durch den sp├Ąteren Betriebsbeginn der Stra├čenbahn am Wochenende ist dieser Bus zum Schichtwechsel im Klinikum n├Âtig. Gestrichen wurden Zusatzfahrten auf den Linien 4, 5 und 6 im Fr├╝hberufsverkehr und Fahrten zum Vorlesungsbeginn und -ende der Universit├Ąt. Erhalten blieben damit nur die Verst├Ąrkerfahrten der Linie 2.

Stadtbus: Ohne Erw├Ąhnung durch die SVF blieben die Einschr├Ąnkungen bei den Buslinien 980 (fr├╝her Linie A), 981 (B) und 985 (G). Linie 980 f├Ąhrt auch Montag bis Freitag nur noch alle 40-60 Minuten statt alle 40 Minuten. Tags├╝ber f├Ąhrt jeder zweite Bus von/bis Rosengarten, Bahnhof. Auch Linie 981 kommt seltener, fuhren die Busse bisher w├Ąhrend der Gesch├Ąftszeiten am Sonnabend noch alle 20 Minuten, so gilt auch hier nur noch ein 40-Minuten-Takt. Sonntags und Sonnabend Abend gilt nur noch ein 60- statt 40-Minuten-Takt. Linie 985 f├Ąhrt pro Werktag und Richtung nur noch drei- bzw. viermal am Tag. Die Buslinie 987 f├Ąhrt sonnabends seltener, alle 45 statt bisher alle 30 Minuten. Linie 986 zum Helene-See f├Ąhrt stark gek├╝rzt. Statt vom Spitzkrug durch die Innenstadt und ├╝ber Neuberesinchen zum Helene-See zu fahren, startet sie nun erst in Neuberesinchen. Neu ist die zus├Ątzliche Bedienung zweier neuer Haltestellen im Neubaugebiet R├Âmerh├╝gel durch die Buslinie 980. Ausgeweitet wurde das Nachtangebot. Statt bisher ein Nachtbus, der ringf├Ârmig die gesamte Stadt erschloss, fahren nun zwei Nachtbuslinien, beide allerdings weiterhin N1 genannt, ebenfalls ringf├Ârmig mit Treff am Bahnhof. Leider ohne griffigen Takt fahren beide alle 25 bis 50 Minuten, einer eine n├Ârdliche Route, der andere eine s├╝dliche Route.

Regionalverkehr: Das Zugangebot nach Berlin wird verbessert, der auch heute noch g├╝ltige (ungef├Ąhre) Halbstundentakt wird eingef├╝hrt. Die seit zwei Jahren im Schienenersatzverkehr bedienten Stationen zwischen F├╝rstenwalde und Frankfurt werden wieder von Z├╝gen angefahren. Dazu werden die bisher in F├╝rstenwalde endenden Z├╝ge bis Frankfurt verl├Ąngert. Somit fahren etwa alle 30 Minuten Z├╝ge des RE1 in Richtung Berlin und Potsdam. Jeder zweite Zug h├Ąlt dabei zwischen Frankfurt und F├╝rstenwalde auf jedem Unterwegshalt, die anderen Z├╝ge halten zwischen F├╝rstenwalde und Erkner ├╝berall. Dadurch sank die Fahrzeit trotz Streckenausbau allerdings kaum. Zwischen F├╝rstenwalde und Frankfurt wird seit zwei Jahren gebaut. Die Bahnstrecke Berlin - Warschau soll k├╝nftig durchgehend mit 160 Stundenkilometern befahrbar sein. Die RegionalBahn RB12 von Frankfurt ├╝ber Beeskow nach Berlin wird in RB36 umbenannt. Die bisherige RegionalBahn RB60 von Frankfurt nach Berlin-Lichtenberg ├╝ber Eberswalde hei├čt von nun an RE7, auch wenn die gleichen Stationen wie bisher angefahren werden. Nur ein Jahr sp├Ąter wird diese Umbenennung wieder r├╝ckg├Ąngig gemacht.

Stra├čenbahn ab 28.05.2000
Linie 1 Neuberesinchen - Bahnhof - Zentrum - Lebuser Vorstadt
 
Linie 2 Messegel├Ąnde - Gerhart-Hauptmann-Stra├če - Zentrum - Europa-Universit├Ąt
 
Linie 4 (Markendorf - Klinikum -) Kopernikusstra├če - Friedhof - Bahnhof - Zentrum - Stadion
(Markendorf - Kopernikusstra├če im Abendverkehr Kleinbusse)
Linie 5 Messegel├Ąnde - Gerhart-Hauptmann-Stra├če - Bahnhof - Neuberesinchen
(nur Montag-Freitag 6-18 Uhr)
Linie 6 Neuberesinchen - Bahnhof - Zentrum - Europa-Universit├Ąt
(nur Montag-Freitag 5.30-18:30 Uhr)
Stadtbus ab 28.05.2000
Linie 980 (Seefichten - Am Messegel├Ąnde -) / (Kopernikusstra├če -) Baumschulenweg - Bahnhof - Zentrum - Lenn├ęstra├če - Hamburger Stra├če - Klingetal - Messegel├Ąnde - Meurerstra├če (- Rosengarten)
(Montag-Freitag ab 21 Uhr, Sonnabend/Sonntag ab 19 Uhr ab Kopernikusstra├če)
Linie 981 Kopernikusstra├če - Baumschulenweg - Bahnhof - Zentrum - Prager Stra├če - Hamburger Stra├če - Spitzkrug
 
Linie 982 Bahnhof - Messegel├Ąnde - Meurerstra├če - Rosengarten - Lichtenberg - Markendorf - Klinikum
(nur bis 19 Uhr)
Linie 983 Bahnhof - Zentrum - Prager Stra├če - Hamburger Stra├če - Kliestow - Boo├čen
(nur bis 19 Uhr)
Linie 984 Bahnhof - Zentrum - Grenzbahnhof - G├╝ldendorf - Lossow (- Helene-See)
(nur bis 19 Uhr; zum Helene-See nur im Winter am Wochenende)
Linie 985 Bahnhof - Zentrum - Prager Stra├če - Klingetal - Heinrich-Heine-Stra├če
(nur Montag-Freitag 6-7 und 15-17 Uhr)
Linie 986 Neuberesinchen - Helene-See
(nur Saisonverkehr und nur Tagesverkehr)
Linie 987 Neuberesinchen / Kopernikusstra├če - Am Messegel├Ąnde - Prager Stra├če - Lenn├ęstra├če - Spitzkrug
(nur Montag-Freitag 6-20 und Sonnabend 9-16 Uhr)
Linie N1 Bahnhof - Prager Stra├če - Bahnhof - Baumschulenweg - Neuberesinchen - Bahnhof
(Nachtlinie, Montag-Freitag 23-4 Uhr, Sonnabend/Sonntag 23-7 Uhr)

Nachfolgend gelistet sind die Taktfolgen der Stra├čenbahnlinien und der Buslinien 980 und 981.

Montag-Freitag Sonnabend Sonntag
04:00
05:00
05:00
08:00
08:00
14:00
14:00
18:00
18:00
20:00
20:00
22:00
22:00
23:00
06:00
09:00
09:00
16:00
16:00
23:00
06:00
23:00
1 30' 20' 30' 30' 20' 30' 30'
2 30' 20' 30' 30' 20' 30' 30'
4 30' 10' 10' 10' 20' 20' 30' 30' 20' 30' 30'
5 - 20' - - - -
6 - 20' - - - -
980 unr. 40'-60' 60' 40' 60' 60'
981 unr. 20' 40' unr. 60' 40' 60' 60'

unr. = unregelm├Ą├čige Wagenfolge / kein Taktverkehr
= Markendorf - Kopernikusstra├če nur alle 20 Min.,
= Markendorf - Kopernikusstra├če Kleinbus alle 20-40 Min. (Sonnabend/Sonntag Markendorf - Kopernikusstra├če von 18-22 Uhr Kleinbus alle 30-60 Min.),
= Markendorf - Kopernikusstra├če kein Verkehr

Bus- und Bahn auf eigener Spur
Mittwoch, 7. Juni 2000

├ľV-Spur am Brunnenplatz
├ľV-Spur am Brunnenplatz

├ľV-Spur am Brunnenplatz
├ľV-Spur am Brunnenplatz

In den letzten Jahren wurden mehrere Bauarbeiten in Vorbereitung darauf durchgef├╝hrt, dass Busse und Bahnen auf einer gemeinsamen Spur am ├╝brigen Verkehr vorbeirollen k├Ânnen. So halten seit einiger Zeit die Buslinien an der Haltestelle Zentrum am gleichen Bordstein wie die Stra├čenbahnen. Das verk├╝rzt die Umsteigezeiten und b├╝ndelt die Angebote, so dass der Nutzer sich nicht bei der Haltestellenwahl entscheiden muss, ob er mit dem Bus oder der Bahn fahren m├Âchte, sondern er nimmt einfach das zuerst einfahrende Verkehrsmittel, vorausgesetzt, er erreicht mit beiden sein Ziel.

Zwischen den Haltestellen Topfmarkt und Dresdener Platz fahren die Stra├čenbahn und mehrere Buslinien parallel und an den Haltestellen Dresdener Platz, Zentrum und Brunnenplatz halten sie auch an den gleichen Stellen. Zwischen den Stationen Zentrum und Magistrale/An der alten Universit├Ąt f├Ąhrt der Bus bald auch au├čerhalb der Haltestellen auf den Tramgleisen und kann somit wie die Tram am ├╝brigen Verkehr vorbeifahren und die ├ľPNV-Vorrangschaltung an Ampeln mitnutzen. Die Ampel an der Kreuzung Karl-Marx-Stra├če / Rosa-Luxemburg-Stra├če an der Stadtbr├╝cke wurde vom 5. bis 7. Juni 2000 mit einer solchen Vorrangschaltung ausger├╝stet.

Tarif
Dienstag, 1. August 2000

Zum 1. August 2000 fand im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) die erste Tariferh├Âhung seit der Einf├╝hrung des Verbundtarifes am 1. April 1999 statt. W├Ąhrend in Berlin auch Einzel- und Monatskarten teurer wurden, stieg in Frankfurt lediglich der Preis f├╝r die Tageskarten.

Brandenburg-Tag 2000 in Frankfurt
Samstag, 2. September 2000

Tatra-Doppeltraktion am Brandenburgtag 2000
Tatra-Doppeltraktion am Brandenburgtag 2000

J├Ąhrlich wird in einer brandenburgischen Stadt das Landesfest, der so genannte Brandenburg-Tag gefeiert. Frankfurt (Oder) war 2000 am 2. und 3. September Gastgeber. Stra├čenbahnverkehr war in der Innnenstadt aus diesem Grund nicht m├Âglich. Lediglich die Museumswerkstatt f├╝r Technik und Verkehr f├╝hrte mit ihrem historischen Triebwagen 60 einen kleinen Pendelverkehr zwischen dem Oderturm und dem ehemaligen Depot an der Bachgasse, der heutigen Museumswerkstatt durch. Die Linienfahrten kamen nicht dichter an die Innenstadt als an die Kreuzung Heilbronner Stra├če/Bahnhofstra├če, in der N├Ąhe der Haltestelle Zentrum. Erstmals seit Jahren kamen aus diesem Anlass auch wieder KT4DM-Doppeltraktionen zum Einsatz. Seit April 1992 sind solche Eins├Ątze sehr selten, lediglich bei Gro├čveranstaltungen oder im Baustellenverkehr kommen Doppeltraktionen oder Heck-an-Heck-Traktionen zum Einsatz.

Infolge der Sperrung der Innenstadt mussten fast alle Bus- und Stra├čenbahnlinien umgeleitet werden. Die Buslinien 980, 981, 983, 985 und SEV1 umfuhren die Karl-Marx-Stra├če westlich. Die Tramlinie 1 fuhr im Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Bahnhof und Lebuser Vorstadt, Linie 2 entfiel, Linie 1 fuhr zwischen Messegel├Ąnde und Neuberesinchen, Linie 4 zwischen Markendorf und Heilbronner Stra├če/Bahnhofstra├če.

An den wichtigsten Einfallstra├čen wurden vor den Toren der Stadt Parken&Reisen-Parkpl├Ątze (P+R) eingerichtet, von denen aus mit Bus oder Bahn die Stadt erreichbar war. Im Busverkehr kamen neben dem SVF-Buswagenpark auch der gebraucht ├╝bernommene MB O 405G (Nr. C13), ferner ein CITO-Vorf├╝hrwagen aus Berlin und ein 405G aus Eisenh├╝ttenstadt zum Einsatz. Am Platz der Republik mussten wegen der Arbeiten zum Aufbau der Haupttrib├╝ne 30 Meter Fahrleitung vor├╝bergehend abgebaut werden. Zum Brandenburgtag z├Ąhlte die SVF 80.000 Fahrg├Ąste.

KT4DM-Doppeltraktion auf Linie 4
Montag, 11. Dezember 2000

Ab dem 11.12.2000 wurde erstmals seit April 1992 im regul├Ąren Liniendienst wieder eine KT4DM-Doppeltraktion eingesetzt. Au├čer bei Bauarbeiten oder beim Brandenburg-Tag 2000 kamen Dopeltraktionen seit ├╝ber acht Jahren nicht mehr zum Einsatz. Nun wurden die Tw 202 und 201 auf dem Kurs 207 eingesetzt, der zuerst eine Verst├Ąrkerrunde auf der Linie 4 und dann auf der Linie 2 f├Ąhrt.

Zum 02.01.2001 wurde dieser Dienst ausgeweitet, ab diesem Tag fuhren zwei KT4DM-Doppeltraktionen auf der Linie 4. Zum Einsatz kamen anders als fr├╝her nicht nur benachbarte Wagennummern. Die bereits seit einiger Zeit abgestellten KT4DM-Tw 201 und 206 wurden f├╝r den Doppeltraktionseinsatz wieder so hergerichtet, dass sie als zweiter, also als gezogener Triebwagen einsatzbereit sind und fahren in der Kombination 202+201 und 210+206. Am 03.02.2001 endete nach nur wenigen Wochen der Einsatz der Doppeltraktion wieder. Dem Vernehmen nach scheute die SVF die hohen Stromkosten beim Einsatz einer Doppeltraktion.

Neuer Haltepunkt Neuberesinchen
Montag, 15. Januar 2001

Haltepunkt Neuberesinchen
Haltepunkt Neuberesinchen

Am M├╝hlenweg in Neuberesinchen entstand ein seit Jahren geplanter RegionalBahn-Halt f├╝r die Linie RB36 (damals Frankfurt (Oder) - Beeskow - Berlin-Lichtenberg, seit 14. Dezember 2014 Frankfurt (Oder) - Beeskow - K├Ânigs Wusterhausen). Bereits 1989 gab es erste ├ťberlegungen, die Personenz├╝ge nach M├╝llrose im Frankfurter Stadtteil Neuberesinchen halten zu lassen. Im Oktober 2000 begannen die Bauarbeiten, die bereits im Dezember weitestgehend abgeschlossen waren. 600.000 DM wurden investiert.

Mit dem neuen Haltepunkt verbessert sich die Anbindung des ├Âstlichen Teils von Neuberesinchen an das Bahnnetz, vor allem durch die Anschl├╝sse der RB36 vom/zum RE1 nach Berlin und Potsdam. Au├čerdem verk├╝rzen sich die Wege nach M├╝llrose und Mixdorf. Viele Frankfurter ziehen seit 1990 in die Umlandgemeinden, in denen Bauland und Grundst├╝cke g├╝nstiger als in der Stadt selbst zu bekommen sind. Die Buslinie 987 erh├Ąlt ebenfalls zum 15.01.2001 eine neue Haltestelle auf der H├Âhe des neuen RegionalBahn-Haltes. Zwischen den Haltestellen M├╝hlental (damals M├╝hlenweg) und Am Wasserturm befindet sich die neue Station Nussweg, die nur wenige Meter vom neuen Regionalbahnsteig entfernt ist. Am 13. Dezember 2015 wurde die Bushaltestelle in Neuberesinchen Bahnhof umbenannt.

Buslinie nach Słubice gefordert
Montag, 5. Februar 2001

Auch zehn Jahre nach der Lockerung des Grenzverkehrs zwischen Frankfurt und Slubice gibt es keine Nahverkehrsverbindung beider St├Ądte. W├Ąhrend die Grenzst├Ądte G├Ârlitz und Zgorzelec bereits seit 1991 eine Buslinie f├╝r Grenzpendler anbieten, fehlt eine solche Verbindung in Frankfurt noch immer. Mal wehrten sich polnische Taxifahrer gegen die billige Konkurrenz, mal ist kein Geld vorhanden, der schwarze Peter wandert. Die CDU hat nun einmal mehr eine solche Verbindung gefordert. Die Buslinie stehe laut SPD auf der Projektliste ganz oben. Eigenmittel seien vorgesehen, F├Ârdermittel beantragt, der F├Ârderbescheid werde im Sommer erwartet. Letztlich wurde im Stadtparlament einem Antrag zugestimmt, in dem es laut "M├Ąrkische Oderzeitung" hei├čt: dass die Machbarkeitsstudie zur schnellstm├Âglichen Vergabe nach Vorlage des F├Ârdermittelbescheids auszuschreiben sei. Auf diesen erneuten Vorsto├č zur Einrichtung einer Buslinie nach Slubice meldeten sich nun die deutschen Taxifahrer zu Wort. Sie bef├╝rchten den Verlust einer lukrativen Strecke, denn dazu geh├Ârt nach ihren Angaben die Strecke vom Bahnhof zur Stadtbr├╝cke, dem Grenz├╝bergang nach Polen. W├╝rden Nutzer dieser Strecke k├╝nftig mit dem Bus fahren, g├Ąben sie kein Geld mehr in Frankfurt aus, was sie heute entweder beim Taxifahren oder als Fu├čg├Ąnger in an der Strecke liegenden Gesch├Ąften tun.

Stra
Donnerstag, 22. Mńrz 2001

Der Slubicer B├╝rgermeister Stanislaw Ciecierski hat zur 750-Jahr-Feier von Frankfurt und Slubice im Jahr 2003 eine Vision: die Stra├čenbahn soll wie vor 1945 wieder ├╝ber die Oderbr├╝cke zum Stadion an den Kleisth├Âhen fahren: Das w├Ąre ein tolles Projekt f├╝r unsere zusammen gewachsenen St├Ądte, eine Pionierleistung f├╝r das vereinte Europa, nicht nur Nostalgie, sondern beim 750j├Ąhrigen St├Ądtegeburtstag auch ein Aufbruch in die Zukunft. Mit einer vom West- auf das Ostufer der Oder reichenden Bahnstrecke w├╝rden Frankfurt und Slubice ihre Rolle als Europa-St├Ądte geradezu perfekt machen. Diese Idee findet zahlreiche Freunde, allein der Zeitpunkt f├╝r eine solche Vision ist sp├Ąt gew├Ąhlt. Die Auftr├Ąge f├╝r die Sanierung der 2002 fertiggestellten neuen Oderbr├╝cke sind bereits vergeben, die Planung ist weit fortgeschritten. Angesichts der starken Proteste vor allem polnischer Taxifahrer gegen eine geplante Buslinie seit vielen Jahren ist auch v├Âllig unklar, woher eine gr├Â├čere Akzeptanz f├╝r eine Stra├čenbahnlinie pl├Âtzlich herkommen sollte.

Haltestellenumbenennung Kleist Forum
Donnerstag, 29. Mńrz 2001

Am 30. M├Ąrz 2001 ├Âffnet am Platz der Einheit das neue Kleist Forum, ein Veranstaltungszentrum f├╝r Kongresse, Konzerte und Theaterauff├╝hrungen. Seit der Schlie├čung des Kleist-Theaters gibt es zumindest f├╝r Theaterauff├╝hrungen keinen geeigneten Veranstaltungsort mehr. Um f├╝r diesen multifunktionalen Neubau zu werben, haben die Betreiber den KT4DM 205 mit Werbung versehen und am 16., 20. und 22.03. u.a. mit S├Ąngern vom Slubicer Chor Adoramus auf der Linie 1 eingesetzt. Sie sangen gegen die Fahrtger├Ąusche an, konnten damit die Fahrg├Ąste aber laut M├Ąrkische Oderzeitung begeistern. Am 29. M├Ąrz 2001 erhielt die Haltestelle Bardelebenstra├če den neuen Namen Kleist Forum.

Fahrplanwechsel 2001
Sonntag, 10. Juni 2001

Fahrplanheft 2001
Fahrplanheft 2001

Der letzte Fahrplanwechsel im Fr├╝hjahr wird vollzogen. K├╝nftig werden die Fahrpl├Ąne der europ├Ąischen Bahnen Mitte Dezember ge├Ąndert, so dass dieser Fahrplan 18 Monate, statt wie ├╝blich ein Jahr g├╝ltig ist. Linien├Ąnderungen gibt es, anders als im Vorjahr, nicht. Wenig erfreulich ist die Tatsache, dass nun auch werktags ab etwa 20 Uhr Busse und Bahnen nur noch im 30-Minuten-Grundtakt statt bisher alle 20 Minuten fahren. Bereits seit Juni 2000 fuhren die Wagen am Wochenende abends nur noch alle 30 Minuten, das wird nun auch auf die Abende in der Woche ausgedehnt. Auch die Buslinien 980 und 981 erzeugen abends gemeinsam nur noch einen 30-Minuten-Takt, ansonsten gibt es im Busbereich nur wenige kleinere ├änderungen. Sehr praktisch ist die neue M├Âglichkeit der Stadtverkehrsgesellschaft (SVF), sich ├╝ber ihre Webseite Stationsfahrpl├Ąne f├╝r alle Linien anzeigen zu lassen und ausdrucken zu k├Ânnen.

VBB-Fahrplan 2001/02
(10.06.2001-14.12.2002)

Stra├čenbahn: Der seit Anfang 1995 praktizierte Anschlussverkehr nach Markendorf mit Kleinbussen wird beendet. Bisher mussten Fahrg├Ąste von und nach Markendorf werktags ab 20 Uhr und am Wochenende ab 18 Uhr an der Kopernikusstra├če umsteigen. Zwischen Markendorf und Kopernikusstra├če fuhren dann nur Kleinbusse. Das war vor allem f├╝r die Bewohner der neuen Gartenstadt, nur eine Station hinter der Kopernikusstra├če, ├Ąrgerlich. Seit einigen Jahren wird die Achse entlang der B87, und somit auch entlang der Stra├čenbahnstrecke nach Markendorf, durch gezielte Gewerbe- und Beh├Ârdenansiedlungen entwickelt. So ist das Klinikum mit einem neuen Bettenhaus ausgestattet worden, in Markendorf Siedlung residiert die Landesversicherungsanstalt, und an der gleichnamigen Haltestelle entstand der Technologiepark. In den letzten Jahren siedelten sich dar├╝berhinaus mehrere Solarfabriken an der Strecke an. Dieser Entwicklung Rechnung tragend, soll das abendliche Nahverkehrsangebot verbessert werden. Die Stra├čenbahn f├Ąhrt auch abends wieder bis Markendorf.

Regionalverkehr: Die zu diesem Zeitpunkt vorgesehene Umbenennung des RE1 von Magdeburg nach Eisenh├╝ttenstadt in IRE1 (InterRegioExpress) wurde nicht vorgenommen. Nach nur einem Jahr wurde die Linie RE7 von Berlin ├╝ber Eberswalde nach Frankfurt (Oder) wieder in RB60 zur├╝ckbenannt. Der RegionalExpress RE11 von Frankfurt (Oder) nach Cottbus wird in RE18 umbenannt und bis ins s├╝dbrandenburgische Ruhland verl├Ąngert. Jeder zweite Zug rollt weiter nach Dresden, so dass die fr├╝here Eilzug-Verbindung Frankfurt - Dresden wiederbelebt wird. Viele Bahnkunden ├Ąu├čerten sich ver├Ąrgert, dass diese durchg├Ąngige Verbindung in den 1990er Jahren aufgegeben wurde. Nun fahren die Z├╝ge wieder alle 2 Stunden zwischen der s├Ąchsischen Landeshauptstadt und Frankfurt.

Nachfolgend gelistet sind die Taktfolgen der Stra├čenbahnlinien und der Buslinien 980 und 981.

Montag-Freitag Sonnabend Sonntag
04:00
05:00
05:00
08:00
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16:00
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1 30' 20' 30' 30' 20' 30' 30'
2 30' 20' 30' 30' 20' 30' 30'
4 30' 10' 10' 10' 20' 30' 30' 20' 30' 30'
5 - 20' - - -
6 - 20' - - -
980 - 40'-60' 60' 60' 40' 60' 60'
981 - 20' 40' 60' 60' 40' 60' 60'

= Markendorf - Kopernikusstra├če nur alle 20 Min.,
= Markendorf - Kopernikusstra├če nur bis 22 Uhr

Tarif
Mittwoch, 1. August 2001

Ein Jahr nach der letzten Preisrunde des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB), die f├╝r Frankfurt fast unver├Ąnderte Tarife bedeutete, kostet Bahn- und Busfahren zum 1. August 2001 wieder etwas mehr. W├Ąhrend in Berlin auch neue g├╝nstige Tarifangebote eingef├╝hrt wurden, muss in Frankfurt in jedem Tarifsektor mehr gezahlt werden. Die Einzelfahrt kostet wieder 2,20 DM (erm├Ą├čigt 1,80 DM), wie bereits vor Einf├╝hrung des VBB-Tarifs im April 1999. Der Kurstreckenfahrschein verteuert sich auf 1,80 DM (erm├Ą├čigt 1,40 DM).

Gleisbau Neuberesinchen
Freitag, 3. August 2001

Gleisbau Neuberesinchen Sommer 2001
Gleisbau Neuberesinchen Sommer 2001

Die 19 Jahre alten Gleise zwischen dem Gleisdreieck M├╝hlenweg und der Schleife Neuberesinchen werden f├╝r etwa 2,5 Mio. DM erneuert. Die Strecke wurde im Juli 1982 er├Âffnet. Zwischenzeitlich fuhren hier vier Linien mit bis zu 24 Fahrten je Stunde und Richtung. Diese hohe Belastung macht eine Gleissanierung n├Âtig auch wenn 2001 nur noch 9 Z├╝ge je Stunde und Richtung zu verzeichnen waren. Da der Betriebshof am M├╝hlenweg eine Gleisschleife besitzt, kam die Bauma├čnahme weitestgehend ohne Ersatzverkehr mit Bussen aus. Die Stra├čenbahnlinien 1 und 5 enden in der Bauzeit bereits am M├╝hlenweg, Linie 6 f├Ąhrt w├Ąhrenddessen nicht. Die Buslinie 986 zum Helene-See endete am M├╝hlenweg und fuhr ├╝ber die Haltestellen Nussweg, Am Wasserturm, Wintergarten und Birkenallee zum Helene-See. Ab dem 3. September fuhren die Stra├čenbahnen wieder nach Plan.

Rufbus in Vororte eingef
Samstag, 1. Dezember 2001

Kleinbus 602 in Rufbus-Farbgebung
Kleinbus 602 in Rufbus-Farbgebung

Kleinbus 602 in Rufbus-Farbgebung
Kleinbus 602 in Rufbus-Farbgebung

Ein neues Angebot f├╝r Nahverkehrskunden offeriert seit dem 1. Dezember 2001 die StadtverkehrsGmbH (SVF). T├Ąglich ab 18 Uhr ist ein Rufbus bereit f├╝r Fahrten in die eingemeindeten Vororte von Frankfurt (Tarifgebiet B). Der Kleinbus sollte zwei Tage vor der geplanten Fahrt gebucht werden. Kurzfristige Fahrtenw├╝nsche werden nach M├Âglichkeit auch ber├╝cksichtigt. Gefahren wird ab Gruppen von f├╝nf Personen. M├Âchte man allerdings zu einer gr├Â├čeren Veranstaltung, k├Ânnte es sein, dass bereits eine Gruppe eine Fahrt bestellt hat und dann auch Einzelpersonen mitfahren k├Ânnen. Ein- und Ausstiegshaltestellen sowie Fahrtroute und Zwischenhalte k├Ânnen von den Fahrg├Ąsten weitgehend selbst bestimmt werden. Der Fahrpreis errechnet sich pro Person aus einem Einzelfahrschein (2,20 DM) und einem Zuschlag von 1,10 DM (ab 1. Januar 2002 0,55 EUR). Zeitkarteninhaber (Monatskarte, Jahreskarte etc.) zahlen nur den Zuschlag von 1,10 DM. Jeder der beiden f├╝r 270.000 DM angeschafften Kleinbusse verf├╝gt ├╝ber 13 Sitz- und 5 Stehpl├Ątze. Die lange Vorausbuchungszeit argumentiert die SVF mit Wer sich Konzertkarten kauft, wei├č ja auch, wann er unterwegs ist.

Anfang Januar 2002 zog die SVF erste Bilanz und war zufrieden mit der Akzeptanz bei den Fahrg├Ąsten. Aufgrund des Bedarfs wurde das Angebot ausgeweitet und der Rufbus steuert nicht mehr nur noch Orte im Frankfurter Tarifgebiet B an, sondern f├Ąhrt nun auch nach M├╝llrose, Treplin oder Lebus (Tarifgebiet C), wohin allerdings andere Fahrpreise gelten, da diese nicht mehr zur Stadt Frankfurt geh├Âren und das Angebot somit nicht bezuschusst wird.

Der eigens zum Rufbus umlackierte Kleinbus 602 (ex interne Fahrzeug-Nr. A02) war von 2000 bis 2010 bei der SVF im Einsatz, ehe er verkauft wurde. Im Bestand blieb auch danach der Kleinbus 601, ebenfalls von Mercedes-Benz, Typ O413 Sprinter.

Weihnachtsbus Stadtbr
Dezember 2001

Nachdem eine grenz├╝berschreitende Buslinie zur Weihnachtszeit vor allem am Widerstand Slubicer Taxifahrer gescheitert war, plante der Verein Slubfurt, diese Linie wenigstens noch zwischen der Stadtbr├╝cke und dem Spitzkrug-Center anzubieten. Letzteres sprang allerdings ab und so pendelte ab 1. Dezember montags bis samstags diese Linie mit zweisprachigem Betreuungspersonal zwischen der Stadtbr├╝cke und dem Einkaufszentrum HEP an der Birkenallee. Deutsche und polnische Jugendliche bemalten den Bus f├╝r diesen Anlass weihnachtlich mit der Vorgabe, dass der Bus nach dem 24.12. wieder in den Liniendienst wechseln kann, also nur Folien bespr├╝ht werden. Das Ticket kostet zwischen 1,00 und 1,50 DM bzw. 1,50 und 2,50 Zloty.

Die Fahrgastzahlen am ersten Betriebstag waren d├╝rftig, etwa 60 Fahrg├Ąste nutzten die 14 durchgef├╝hrten Fahrten, nicht einmal f├╝nf pro Fahrt. Allerdings ist ein mit Monatskarten nicht nutzbarer Bus im Stundentakt zwischen der Stadtbr├╝cke (dem Grenz├╝bergang nach Slubice) und einem mittelgro├čen Einkaufszentrum in Neuberesinchen nicht sonderlich attraktiv. Hinzu kommt, dass an der Stadtbr├╝cke auch noch um die Lage der Haltestelle gestritten wurde. Den Vorschlag des Frankfurter Ordnungsamtes torpedierten die Frankfurter Taxifahrer. Daraufhin hielt der Bus an der normalen Haltestelle in der Karl-Marx-Stra├če (Hst. An der alten Universit├Ąt) was wiederum viele Fahrg├Ąste der StadtverkehrsGmbH verwunderte, denn wie erw├Ąhnt konnten sie diesen Bus nicht benutzen ohne ein Ticket zu kaufen, der Bus f├Ąhrt au├čerhalb des VBB-Tarifes. Alles in allem ist dieser Weihnachtsbus zur Posse verkommen, verschiedene Interessengruppen haben ihn derart torpediert, dass ein Rumpfkonzept ├╝brig blieb, auf das man auch h├Ątte verzichten k├Ânnen.

Tarifumstellung Euro
Dienstag, 1. Januar 2002

In elf europ├Ąischen L├Ąndern, darunter Deutschland, wird die Gemeinschaftsw├Ąhrung Euro eingef├╝hrt. Um den Bef├╝rchtungen vieler B├╝rger, der Euro k├Ânnte zu versteckten Preiserh├Âhungen f├╝hren, entgegenzutreten, werden viele Preise zum Stichtag leicht abgerundet um glatte Eurobetr├Ąge zu erhalten. Auch die Nahverkehrstarife wurden zugunsten der Fahrg├Ąste umgestellt, also abgerundet.

Der Einzelfahrschein AB oder BC kostet fortan 1,10 EUR (erm├Ą├čigt 0,90 EUR), f├╝r den Bereich ABC sind 2,00 EUR (erm├Ą├čigt 1,60 EUR) zu entrichten. Die Kurzstrecke (bis zu 4 Stationen) kostet 0,90 EUR (erm├Ą├čigt 0,70 EUR). Die Tageskarte AB oder BC kostet nun 2,40 EUR (erm├Ą├čigt 1,80 EUR), f├╝r den Bereich ABC 4,40 EUR (erm├Ą├čigt 3,40 EUR). Die 7-Tage-Karte kostet f├╝r AB oder BC 10 Euro (erm├Ą├čigt 7,50 EUR), im Bereich ABC 15 Euro (erm├Ą├čigt 11,50 EUR). Der Preis f├╝r die Monatskarte AB oder BC betr├Ągt fortan 29,50 EUR (erm├Ą├čigt 22,50 EUR). Die Premiumversion, die die Mitnahme weiterer Personen am Wochenende und abends erm├Âglicht, kostet 34 Euro. Die 9-Uhr-Karte AB oder BC kostet nun 24,50, f├╝r den Bereich ABC 38,50 Euro.

Nachtbus bedient auch das Klingetal
Donnerstag, 7. Februar 2002

Der n├Ârdliche Kurs des Nachtbusses N1 erschlie├čt einen zus├Ątzlichen Stadtteil, das Klingetal. Aufgegeben wird daf├╝r die Durchfahrung des Wohngebietes Georg-Richter-Stra├če, deren Bewohner aber mit der Haltestelle Gerhart-Hauptmann-Stra├če weiterhin ans Nachtbusnetz angeschlossen bleiben. Vom Hansa-Viertel kommend f├Ąhrt der Bus zum Botanischen Garten, dann weiter ├╝ber Klingetal, Birnbaumsm├╝hle, Westkreuz zur Gerhart-Hauptmann-Stra├če, wo er wie bisher weiter ├╝ber die Wildenbruchstra├če zum Bahnhof f├Ąhrt. Damit sind neben dem Klingetal auch Wohnungen und Studentenwohnheime am Westkreuz direkt erreichbar. Die Haltestellen Josef-Gesing-Stra├če und Otto-Nagel-Stra├če verlieren ihren Nachtbusanschluss. Auch in Neuberesinchen wird die Reihenfolge der Haltestellen ver├Ąndert, allerdings werden dort weiterhin alle Stationen angefahren.

Station
Montag, 25. Februar 2002

Die erst im Jahr 2000 aufgestellten Fahrscheinautomaten an sieben Standorten in der Stadt (am Kundenzentrum Brunnenplatz sowie den Haltestellen Bahnhof, Topfmarkt, S├╝dring, Birkenallee, Dresdener Platz und Prager Stra├če) werden au├čer Betrieb genommen. Am 28. Februar endet die ├ťbergangsfrist, in der neben der neuen W├Ąhrung Euro auch noch die D-Mark von H├Ąndlern freiwillig angenommen werden kann. Die Automaten konnten nicht mehr auf den Euro umger├╝stet werden und haben somit ihre Funktion verloren. Laut Stadtverkehrsgesellschaft (SVF) ist der Hersteller, die Firma Kl├╝ssendorf in Konkurs gegangen und es fand sich keine Firma, die die erst zwei Jahre alten Automaten umr├╝sten konnte. Die Ger├Ąte wurden 2000 zum St├╝ckpreis von etwa 25.000 DM angeschafft. Ihr Wartungsaufwand wurde mit 10.000 DM beziffert. Der Umsatz von 145.000 DM blieb hinter den Erwartungen zur├╝ck. Fahrscheine waren aber auch damals schon in jedem Bus und jeder Stra├čenbahn erh├Ąltlich.

Neue Wagen f
Donnerstag, 28. Februar 2002

Beim Abladen im Depot Neuberesinchen
Beim Abladen im Depot Neuberesinchen

Beim Abladen im Depot Neuberesinchen
Beim Abladen im Depot Neuberesinchen

Die Museumswerkstatt Frankfurt (Oder) hat innerhalb einer Woche zwei Triebwagen von der Stra├čenbahn Naumburg ├╝bernommen. Am 21.02.2002 kam ein sogenannter LOWA-Wagen, am 28. Februar ein weiterer Gotha-Wagen in den Bestand des Frankfurter Vereins. LOWA-Wagen waren die ersten Neubaustra├čenbahnwagen der DDR, deren Prototyp 1951 auf der Leipziger Fr├╝hrjahrsmesse vorgestellt wurde. Frankfurt erhielt 1955/1956 insgesamt drei Triebwagen und sieben Beiwagen.

Der 2002 aus Naumburg ├╝bernommene Wagen wurde 1955 fabrikneu nach Stralsund geliefert. Mit der Einstellung des Stra├čenbahnbetriebes in Stralsund im Jahre 1966 wurden alle nach dem Krieg neu gebauten Wagen nach Gera abgegeben, so auch der Tw 13 II, der in Gera die Wagennummer 136 trug. Vor seinem Einsatz in Gera wurde der Wagen durch die Hauptwerkst├Ątten der Leipziger Verkehrsbetriebe in Leipzig-Heiterblick zum Einrichtungswagen umgebaut. Im Jahr 1991 wurde der Wagen schlie├člich nach Naumburg abgegeben. Dort war sein Einsatz als Tw 28 allerdings schwierig, denn nach der Wende wurden Teile der Ringstra├čenbahn abgebaut. Da es auf der Reststrecke keine Wendeschleifen gab, konnte der Einrichtungswagen kaum eingesetzt werden. Weil sich die Geschichte des ehemaligen Frankfurter Wagens 38 II und des ehemaligen Stralsunder Wagens 13 II ├Ąhnelt (beide Baujahr 1955, beide sp├Ąter zum Einrichtungswagen umgebaut), wurde der aus Naumburg ├╝bernommene Wagen 28 in Frankfurt als Tw 38 V bezeichnet. Anfang 2008 war seine Aufarbeitung in Frankfurt abgeschlossen. Seitdem ist der Wagen als historisches Fahrzeug im Einsatz.

Der zweite Neuzugang ist ein alter Bekannter auf Frankfurts Gleisen, der Triebwagen 29 II. Dieser 1958 gebaute Wagen vom Typ T57 kam 1968 aus Halle (Saale) und war bis 1995 in Frankfurt im Linieneinsatz. Am 28.04.1995 ging er als Triebwagen 35 nach Naumburg um die dortige Stra├čenbahn am Leben zu erhalten und einen Betrieb zu erm├Âglichen. Da in Naumburg bei diesem Fahrzeug keine Hauptuntersuchung m├Âglich war, wurde der Wagen nun wieder nach Frankfurt abgegeben, wo er am 28.02.2002 eintraf.

Erdgasbusse bei MAN Salzgitter bestellt
Donnerstag, 25. April 2002

Die Stadtverkehrsgesellschaft Frankfurt (Oder) (SVF) hat beim Unternehmen MAN in Salzgitter einen Vertrag ├╝ber die Lieferung von 22 erdgasbetriebenen Stadt- bzw. Gelenkbussen unterzeichnet. Die Fahrzeuge sollen ab September 2002 zum Einsatz kommen. Die Bestellung ist Teil eines Pilotprojekts des Bundesumweltministeriums zur modellhaften Umsetzung von anspruchsvollen Umweltstandards im ├Âffentlichen Nahverkehr. Neben Frankfurt sind auch der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg sowie die kommunalen Verkehrsunternehmen in Berlin und in der Region Hannover daran beteiligt. Das Bundesumweltministerium stellt insgesamt 2,5 Millionen Euro bis 2004 zur Verf├╝gung. Die Umsetzung eines modernen Nahverkehrskonzepts in der Oderstadt wird mit rund 1,2 Millionen Euro unterst├╝tzt.

Bundesumweltminister J├╝rgen Trittin gratulierte der Stadtverkehrsgesellschaft: Das vergleichsweise kleine Unternehmen in Frankfurt (Oder) zeigt den Gro├čen der Branche, was im Umweltschutz Stand der Technik ist und stellt als erstes europ├Ąisches Verkehrsunternehmen seine gesamte Busflotte auf schadstoffarmen Antrieb um. Bis auf zwei Minibusse f├╝r den Gelegenheits- und Vorortverkehr sollen alle Dieselbusse ersetzt werden.

Studie empiehlt Stra
Freitag, 26. April 2002

Im Bauausschuss hat das Dresdener Unternehmen K├Âhler und Taubmann (VKT) eine Machbarkeitsstudie f├╝r den ├Âffentlichen Personennahverkehr Frankfurt - Słubice vorgestellt. Die Verkehrsplaner empfehlen darin, eine Stra├čenbahn und nicht den Bus ├╝ber die Stadtbr├╝cke fahren zu lassen. Der Endpunkt der Stra├čenbahnlinie nach Słubice solle gleich hinter der Oderbr├╝cke am Collegium Polonicum sein. Gesch├Ątzte Investitionskosten: rund 3,1 Millionen Euro. 500 000 Fahrg├Ąste, so hat VKT grob berechnet, w├╝rden Bus oder Bahn im Jahr nutzen. Trotz der geringeren Kosten f├╝r eine Buslinie schlagen die Verkehrsplaner eine Stra├čenbahnverbindung vor. Dass die vorgeschlagene neue Strecke gleich hinter der Oderbr├╝cke enden soll, kommentiert die SPD-Abgeordnete Heidrun F├Ârster: Diese Vorschl├Ąge sind aus Schilda. Keiner kann den Frankfurtern erkl├Ąren, dass wir eine neue Br├╝cke bauen, die wir dann Monate sp├Ąter wieder aufrei├čen, um Gleise zu verlegen. Und das daf├╝r, dass die Stra├čenbahn hinter der Br├╝cke endet.

┬╗ Download Machbarkeitsstudie April 2002 (pdf, ca. 3,7 MB)

Bus zum Wildpark in Rosengarten
Donnerstag, 9. Mai 2002

Am Wildpark in Rosengarten
Am Wildpark in Rosengarten

Am Wildpark in Rosengarten
Am Wildpark in Rosengarten

Eine alte Busverbindung wird wieder belebt. Noch bis nach der Wende von 1989 fuhren Busse der damaligen Linie A (heute Linie 980) zur alten Eiche am Beginn des Frankfurter Stadtwaldes im Ortsteil Rosengarten. Waldhaus Rosengarten hie├č die Station. Nach einem kurzen Fu├čweg war die gleichnamige Ausflugsgastst├Ątte erreicht. Das Lokal schloss 1991, der Busverkehr dorthin wurde eingestellt.

Ab 1994 wurde auf einem ehemaligen Schie├čplatzgel├Ąnde im Stadtwald ein Wildpark eingerichtet. Seit der Er├Âffnung im Juni 2000 haben sich der Wildpark und das neue Lokal zu einem beliebten Ausflugsziel entwickelt. Daher fahren nun wieder einige Busse der Linie 980 bis zur alten Eiche mit der neu eingerichteten Haltestelle Am Wildpark. Bereits 1936 wurde von der Endhaltestelle der Stra├čenbahn am Westkreuz zum 1931 errichteten Waldhaus Rosengarten ein Bedarfsbusverkehr eingef├╝hrt. Auch damals gab es hier ein paar Tiergehege. Inzwischen wird die Haltestelle von der Buslinie 982 (Bahnhof - Markendorf) bedient.

Helene-See-Bus 986 wieder mit leicht ver
Samstag, 8. Juni 2002

Nach einer deutlichen Angebotseinschr├Ąnkung im Helene-See-Verkehr im Sommer 2000, damals wurde auf der Buslinie 986 der Abschnitt Neuberesinchen - Spitzkrug Nord nicht mehr bedient, verbessert sich die Erreichbarkeit des Sees in diesem Jahr zumindest f├╝r die Bewohner von Neuberesinchen. Die Linie 986 startet am M├╝hlenweg und f├Ąhrt ├╝ber die Haltestellen Nussweg, Wasserturm, Wintergarten, Birkenallee (Anschluss zur Stra├čenbahn in die Innenstadt) direkt zum Helene-See. Die Abfahrten erfolgen st├╝ndlich von 7.55 bis 19.55 Uhr ab M├╝hlenweg und von 8.27 bis 20.27 Uhr ab Helene-See. Die Fahrzeit betr├Ągt 16-17 Minuten.

Zwei Haltestellen umbenannt
Donnerstag, 22. August 2002

An zwei Stellen im Frankfurter Nahverkehrsnetz werden Haltestellen umbenannt, an denen Bus und Stra├čenbahn gleiche Haltestellennamen hatten, die Stationen aber weit auseinander lagen. So wird die bisherige Stra├čenbahnhaltestelle Goethestra├če in Witzlebenstra├če umbenannt, die Bushaltestelle Goethestra├če beh├Ąlt ihren Namen. Die Bushaltestelle M├╝hlenweg wird in M├╝hlental umbenannt. Auch dort war die Busstation weit von der gleichnamigen Stra├čenbahnhaltestelle entfernt, welche weiterhin M├╝hlenweg hei├čen wird.

Erste Erdgasbusse eingetroffen
Donnerstag, 5. September 2002

Am 5. September trafen die ersten elf von insgesamt 22 neuen Erdgasbussen in Frankfurt (Oder) ein. Fahrer der SVF machten sich morgens auf den Weg nach Salzgitter zu MAN, wo die Busse seit Juli gebaut wurden. Nach einer Einweisung der Fahrer und einer kleinen Werksbesichtigung legten die neuen Fahrzeuge die etwa 320 Kilometer ├╝ber die Autobahn bis Frankfurt zur├╝ck. Da es sich um Stadtbusse handelt, die selten mehr als 50 Stundenkilometer fahren m├╝ssen, ist die H├Âchstgeschwindigkeit 70 km/h und so dauerte die Fahrt entsprechend lange. Mit neuem Kraftstoff versorgten sich die Wagen an der Erdgastankstelle in Schwerzke bei Brandenburg (Havel), etwa auf der H├Ąlfte der Strecke gelegen.

Erdgasbusse offiziell
Sonntag, 15. September 2002

Vorstellung der Erdgasbusse
Vorstellung der Erdgasbusse

Vorstellung der Erdgasbusse
Vorstellung der Erdgasbusse

Bei einem Tag der offenen T├╝r am 15. September 2002 hat die Stadtverkehrsgesellschaft (SVF) die am 5. September eingetroffenen Erdgasbusse erstmalig der ├ľffentlichkeit vorgestellt. Von einem Fanfarentusch begleitet, rollten alle elf Busse vor hunderten Schaulustigen aus den Hallen des Betriebshofes. Der angek├╝ndigte Bundesumweltminister J├╝rgen Trittin lie├č sich vertreten. Viele Interessenten nutzten die Gelegenheit zur ersten Mitfahrt, zwischen dem Betriebshof und dem Brunnenplatz wurde ein Pendelverkehr mit einigen Erdgasbussen eingerichtet. Am Brunnenplatz fand ein Volksfest mit Showb├╝hne und Infost├Ąnden zum Thema Erdgas statt. Im Betriebshof konnten die Werkstatt und das Freigel├Ąnde, nicht aber die Wagenhalle besichtigt werden. Die Museumswerkstatt veranstaltete Sonderfahrten mit dem 1936 gebauten historischen Triebwagen 60. Gro├čes Interesse fand auch die an diesem Tag eingeweihte neue Erdgastankstelle der Stadtwerke, direkt an der Einfahrt zum Betriebshof an der B├Âttnerstra├če. Im gesamten Netz der SVF galt am 15. September der Nulltarif. Die Stra├čenbahnlinie 1 fuhr w├Ąhrend des Tages der offenen T├╝r von 10-16 Uhr wie gewohnt von der Lebuser Vorstadt nach Neuberesinchen, fuhr dann aber weiter zum Betriebshof, die Fahrten in der Gegenrichtung begannen ebenfalls bereits am Betriebshof.

Erst f├╝nf der neuen Erdgasbusse waren in den letzten zehn Tagen in Frankfurt mit Fahrgastinformation, Fahrscheinentwertern etc. ausger├╝stet. Aus diesem Grund waren am ersten Einsatztag der Erdgasbusse im Linienbetrieb nur wenige Wagen unterwegs. Die ├Âffentliche Berichterstattung stellte vor allem die Umweltfreundlichkeit der neuen Fahrzeuge heraus. Der f├╝r den Fahrgast wichtigere Umstand der Niederflurigkeit wurde kaum erw├Ąhnt. Bereits eine Woche vor der offiziellen Inbetriebnahme der ersten Erdgasniederflurbusse beschaffte der private Busunternehmer Homann einen ehemaligen Dresdener MAN-Niederflurbus. Dieses noch in gelb-schwarz (Dresdener Farbgebung) fahrende Fahrzeug war somit der erste Niederflurlinienbus im Frankfurter Stadtverkehr. Das Busunternehmen Homann f├Ąhrt im Auftrag der SVF vor allem wenig frequentierte Kurse auf den Vorortlinien. Bis zum Jahresanfang 2003 sollen weitere elf Erdgasbusse in Frankfurt eintreffen, dabei wird es sich um Gelenkbusse handeln. Diese werden voraussichtlich ab Oktober wieder bie MAN Salzgitter gebaut und ab Dezember in Frankfurt zum Einsatz kommen.

Gleise in Birkenallee erneuert
Sonntag, 29. September 2002

Neu trassiert an der Birkenallee
Neu trassiert an der Birkenallee

Neu trassiert an der Birkenallee
Neu trassiert an der Birkenallee

Nach 21 Jahren dichtem Verkehr wurden etwa 950 Meter Doppelgleis an der Birkenallee und der Johann-Eichorn-Stra├če erneuert. Am 1. September 1981 wurde die Strecke in Betrieb genommen. Nun sind die Gleise sanierungsbed├╝rftig und wurden ab dem 8. Juli 2002 ausgetauscht. Die Neuerung war, dass in diesem Jahr auf einen Ersatzverkehr mit Bussen weitgehend verzichtet wurde. Nur wenn Bauweichen ein- oder ausgebaut wurden, ruhte der Stra├čenbahnverkehr. Ansonsten wurde ein Gleis saniert, auf dem anderen rollten die Bahnen weiter. Fahren und Bauen hei├čt diese Methode. F├╝r die Bauarbeiter bedeutet das meist erh├Âhte Konzentration, mitunter auch einen gr├Â├čeren logistischen Aufwand.

Je nach Baufortschritt wurde jeweils nur ein Gleis von den Stra├čenbahnen befahren und das andere Gleis wurde saniert. Aus diesem Grund kam es zu leichten Fahrplanverschiebungen auf den Linien 1 und 5, denn am Beginn des eingleisigen Abschnittes mussten einfahrende Z├╝ge immer erst den Gegenzug abwarten. Bis zum Ende der Sommerferien am 19.08.2002 fuhr die Linie 6 nicht. Danach fuhr sie bis zum Ende der Bauma├čnahme nur im Fr├╝hspitzenverkehr. Die Linien 1 und 5 fuhren w├Ąhrend der gesamten Bauma├čnahme. Ersatzverkehr mit Bussen wurde nur in Ausnahmef├Ąllen gefahren, beispielsweise beim Ein- und Ausbau von Bauweichen.

Ein altes Ger├╝cht besagt, dass das Wohngebiet Neuberesinchen ohne Stra├čenbahn geplant wurde. Immerhin plante man bis Anfang der 1970er Jahre, die Stra├čenbahn in Frankfurt (Oder) abzuschaffen. Es hei├čt, die Stra├čenbahn wurde erst nachtr├Ąglich in das bereits fertig geplante Wohngebiet eingearbeitet. Das w├╝rde manche Trassierungsschw├Ąche erkl├Ąren. Im Bereich der Birkenallee wurde die Gelegenheit der Bauarbeiten genutzt und die Gleislage begradigt, sowie die Haltestelle Birkenallee ein St├╝ck in Richtung Innenstadt verlegt. Die Stra├čenbahnstation befindet sich nun direkt vor dem Einkaufszentrum und wurde behindertengerecht neu- bzw. umgebaut.

Es wurden so genannte Winkelborde f├╝r den L├Ąrmschutz eingebaut und im Bereich der Haltestelle Birkenallee ein Rasengleis verlegt. Auf Rasengleisen fahren Stra├čenbahnen etwa 10 Prozent leiser als im Stra├čenraum. Das Rasengleisst├╝ck ist zwar nur etwa 100 Meter lang, allerdings ist ein Rasengleis auch teurer als ein normales Schotterbett. Die Mehrkosten trug die Stadtverwaltung. Insgesamt wurden 1,35 Millionen Euro verbaut. Urspr├╝nglich sollten die Bauarbeiten bereits am 15.09.2002 beendet werden.

Quartierbus Rosengarten
Sonntag, 1. Dezember 2002

Vor einem Jahr, am 1. Dezember 2001, wurde der Rufbus als neues System in Frankfurt eingef├╝hrt. Dazu wurden zwei Kleinbusse vom Typ MB O413 (Sprinter) mit zw├Âlf Sitz- und f├╝nf Stehpl├Ątzen angeschafft. Die SVF ist nach einem Jahr Rufbus zufrieden mit der Annahme des Angebotes. Jetzt aber sollen die Kleinbusse auch tags├╝ber ausgelastet werden. Daher wird eine Einkaufslinie zwischen Rosengarten und Neuberesinchen eingerichtet, ein so genannter Quartierbus. Sechs Monate testet die Stadtverkehrsgesellschaft (SVF) die Nachfrage auf dieser Strecke. Von 8:45 bis 15:45 Uhr startet montags bis freitags st├╝ndlich ein Bus im Wohngebiet Pflaumenallee in Rosengarten zur Birkenallee in Neuberesinchen. In der Gegenrichtung erfolgen die Abfahrten ebenfalls st├╝ndlich von 8:25 bis 15:25 Uhr. Es gelten die normalen Bus- und Bahntarife, die Linienf├╝hrung lautet: Birkenallee - Robert-Havemann-Stra├če - S├╝dring - Kopernikusstra├če - Wei├čdornstra├če - Nuhnen Baumschulen - Rosengarten, Landhotel. Die Fahrzeit betr├Ągt 20 Minuten.

Statt bestehende Linien zu verdichten und dem Fahrgast die Sicherheit zu geben, dass seine Linie sp├Ątestens in 20 Minuten kommt, verzettelt sich die SVF immer mehr. Streng genommen hat Frankfurt nun die neunte Buslinie, wobei manche nur drei bis f├╝nfmal am Tag fahren, andere haben Fahrplanl├╝cken von ├╝ber zwei Stunden, manche Linien fahren alle 20, andere alle 45 und wieder andere alle 60 Minuten. Das Angebot wird immer un├╝bersichtlicher und wer den Fahrplan und die in ihm versteckten Spitzfindigkeiten nicht kennt wird eher abgeschreckt und nimmt: das Auto. Der Quartierbus war jedenfalls ein Reinfall, nach der Testphase wurde daraus keine regul├Ąre Linie, das Angebot wurde eingestellt.

KT4D 234 nach Prag abtransportiert
Montag, 2. Dezember 2002

KT4D 234 1992 in Markendorf
KT4D 234 1992 in Markendorf

KT4D 234 1992 in Markendorf
KT4D 234 1992 in Markendorf

Seit April 1997 ist er offiziell ausgemustert, der KT4D 234 (Baujahr 1990). Doch sein Wagenkasten befand sich noch mehr als f├╝nf Jahre im Depot der StadtverkehrsGmbH in Neuberesinchen. Nun ging der Wagenkasten am 2. Dezember 2002 nach Prag. Anf├Ąnglich hie├č es, dass er f├╝r die Stra├čenbahn in Gera zum KTNF8 umgebaut wird. Dabei handelt es sich um einen 8-achsigen Stra├čenbahnwagen vom Typ KT4D mit zus├Ątzlichem Niederflurmittelteil. Die Verkehrsbetriebe in Cottbus, Brandenburg an der Havel und Gera setzen das Konzept um, einige KT4D somit teilweise niederflurig zu gestalten. Diese Variante ist kosteng├╝nstig. Es m├╝ssen keine teuren Neubaubahnen beschafft werden und dennoch kann den Fahrg├Ąsten ein Niederflurbereich in den Fahrzeugen angeboten werden. Schlussendlich wurde der Wagenkasten des ehemaligen Frankfurter KT4D-Tw 234 zum Wiederaufbau des in Gera verunfallten und 2003 zum KT4DMC modernisierten Triebwagen 362 verwendet, da sich der Wagenkasten dieses Fahrzeuges bei einem Unfall verzogen hat.

Fahrplanwechsel 2002
Sonntag, 15. Dezember 2002

Die Fahrplankonferenz der gro├čen Eisenbahnen Europas beschloss 1999, den europ├Ąischen Fahrplanwechsel nicht mehr im Mai/Juni, sondern am zweiten Sonntag im Dezember durchzuf├╝hren. So sollten Urlaubsreisen im Sommer l├Ąnger zuvor planbar sein. Am 15. Dezember 2002 kam es zum ersten Fahrplanwechsel zum neuen Termin. Da Frankfurts Stadtverkehr auf die Fahrzeiten von EuroCity, RegionalExpress und RegionalBahn abgestimmt ist, werden auch Stra├čenbahn- und Busfahrpl├Ąne seit 2002 am zweiten Dezembersonntag ge├Ąndert. Wie seit Juni 2000 ├╝blich, werden die Fahrpl├Ąne der Stadtverkehrsgesellschaft (SVF) in Faltblattform verkauft.

VBB-Fahrplan 2002/03
(15.12.2002-13.12.2003)

Stra├čenbahn: Die Fahrten der Linie 4, die in Richtung Markendorf bereits an der Kopernikusstra├če endeten und die Fahrten in Richtung Zentrum, die erst an der Kopernikusstra├če begannen, werden k├╝nftig als Linie 3 (bisher als Linie 4E) gekennzeichnet. Die somit wieder eingef├╝hrte Linie 3 f├Ąhrt aber zum Stadion, und nicht wie fr├╝her zur Lebuser Vorstadt. An Schultagen wird um 6:58 Uhr eine Fahrt ab Kopernikusstra├če als Linie 3 zur Europa-Universit├Ąt angeboten.

Stadtbus: In Richtung Klinikum bef├Ąhrt die Linie 982 zus├Ątzlich einen kleinen Rundkurs im Bereich Markendorf, Siedlung. Vom Bahnhof kommend, steuert sie zun├Ąchst ihren bisherigen Endpunkt Klinikum an, bedient dann aber zus├Ątzlich die neuen Haltestellen Landesversicherungsanstalt und Berta-von-Suttner-Stra├če, um wieder zum Klinikum zu gelangen. In der Gegenrichtung bleibt alles wie gehabt. Die angedachte Verlegung der Buslinie 983 ├╝ber die Haltestelle Oderhang wurde nicht verwirklicht. Fahrg├Ąste hatten darum gebeten, die Streckenf├╝hrung ├╝ber Prager Stra├če beizubehalten. Der Bus 985 f├Ąhrt nur noch morgens von und zur Heinrich-Heine-Stra├če. Die Fahrten am Nachmittag bleiben bis auf die Abfahrtszeiten zwischen Bahnhof und Kulturhaus V├Âlkerfreundschaft unver├Ąndert, ab dem Kulturhaus V├Âlkerfreundschaft aber fahren die Wagen in beiden Richtungen weiter ├╝ber Birnbaumsm├╝hle, Am Messegel├Ąnde, Friedrich-Ebert-Stra├če zur Haltestelle Messering. Der s├╝dliche Kurs des Nachtbusses N1 f├Ąhrt wie gewohnt bis Baumschulenweg, bedient dann aber zus├Ątzlich die Haltestellen S├╝dring-Center (heute Alexej-Leonow-Stra├če), Ziolkowskiallee und S├╝dring und erreicht am Kr├Ąuterweg wieder seine bisherige Linienf├╝hrung in Richtung Neuberesinchen und Bahnhof.

Regionalverkehr: Wegen Bauarbeiten f├Ąhrt der RE1 im neuen Fahrplanjahr in/aus Richtung Magdeburg/Berlin nur noch von/bis Frankfurt (Oder). In Richtung Eisenh├╝ttenstadt muss umgestiegen werden. Die Strecke Frankfurt (Oder) - Eisenh├╝ttenstadt wird vom RE18 bedient, der st├╝ndlich nach Cottbus und von dort jeweils zweist├╝ndlich nach Ruhland bzw. nach Senftenberg weiterf├Ąhrt. Montags bis freitags werden zus├Ątzliche Busse als st├╝ndlicher Ersatzverkehr f├╝r den wegfallenden RE1 zwischen Frankfurt und Eisenh├╝ttenstadt eingesetzt, die aber den Halt Kraftwerk Finkenheerd nicht bedienen und mit 42 Minuten Fahrzeit doppelt so lange unterwegs sind wie die ebenfalls st├╝ndlich fahrenden Z├╝ge. ├ärgerlich aber unvermeidlich ist der vorgezogene Betriebsschluss zwischen Berlin und Frankfurt, der letzte Zug in Richtung Frankfurt verl├Ąsst Berlin nun schon gegen 23 Uhr. Sp├Ątere Z├╝ge fahren nur bis Fangschleuse, von wo ein Bus nach Frankfurt weiterf├Ąhrt. Bauarbeiten zwischen Erkner und Frankfurt sind Ursache f├╝r die Einschr├Ąnkung.

Wie die M├Ąrkische Oderzeitung am 14.01.2003 berichtete, h├Ąuften sich die Beschwerden nach dem Fahrplanwechsel. So wurden die Anschl├╝sse von Markendorf in Richtung Hansa-Viertel von der Kopernikusstra├če zum Dresdener Platz verlegt. Allerdings ist hier der Bus der Linie 981 oft weg wenn die Stra├čenbahn-Linie 4 ankommt. Nun empfiehlt die SVF, mit der Linie 4 bis zur Haltestelle Zentrum zu fahren weil der Bus 981 dort wegen seiner Schleifenfahrt am Bahnhof sp├Ąter abf├Ąhrt als die Linie 4. Zum Fahrplanwechsel hie├č es auf der SVF-Website allerdings noch Die direkte Anschlussbeziehung der Linie 4 zur Linie 981 besteht an der Haltestelle Dresdener Platz. Ein weiterer Kritikpunkt war das neue Layout der Fahrplanaush├Ąnge, die zwar moderner aussahen, daf├╝r hatten nun aber viele Nutzer Schwierigkeiten die deutlich kleinere Schriftart zu lesen. Also folgt ein R├╝ckzug und es werden nach und nach Fahrplanaush├Ąnge im alten Design aufgehangen.

Stra├čenbahn ab 15.12.2002
Linie 1 Neuberesinchen - Bahnhof - Zentrum - Lebuser Vorstadt
 
Linie 2 Messegel├Ąnde - Gerhart-Hauptmann-Stra├če - Zentrum - Europa-Universit├Ąt
 
Linie 3 Kopernikusstra├če - Friedhof - Bahnhof - Zentrum - Stadion
(nur Montag-Freitag 5-6, 8-14, 16-18 Uhr)
Linie 4 Markendorf - Klinikum - Kopernikusstra├če - Friedhof - Bahnhof - Zentrum - Stadion
 
Linie 5 Messegel├Ąnde - Gerhart-Hauptmann-Stra├če - Bahnhof - Neuberesinchen
(nur Montag-Freitag 6-18 Uhr)
Linie 6 Neuberesinchen - Bahnhof - Zentrum - Europa-Universit├Ąt
(nur Montag-Freitag 5:30-18:30 Uhr)
Stadtbus ab 15.12.2002
Linie 980 (Seefichten - Am Messegel├Ąnde -) / (Kopernikusstra├če -) Baumschulenweg - Bahnhof - Zentrum - Lenn├ęstra├če - Hamburger Stra├če - Klingetal - Messegel├Ąnde - Meurerstra├če (- Am Wildpark ) / (- Rosengarten)
(Montag-Freitag ab 21 Uhr sowie Sonnabend/Sonntag bis 9 und ab 19 Uhr ab Kopernikusstra├če)
Linie 981 Kopernikusstra├če - Baumschulenweg - Bahnhof - Zentrum - Prager Stra├če - Hamburger Stra├če - Spitzkrug
 
Linie 982 Bahnhof - Westkreuz - Meurerstra├če - Rosengarten - Lichtenberg - Markendorf - Klinikum
(nur bis 19 Uhr)
Linie 983 Bahnhof - Zentrum - Prager Stra├če - Hamburger Stra├če - Spitzkrug - Kliestow - Boo├čen
(Montag-Freitag bis 19 Uhr, Sonnabend/Sonntag bis 18 Uhr)
Linie 984 Bahnhof - Zentrum - Grenzbahnhof - G├╝ldendorf - Lossow (- Helene-See)
(nur bis 19 Uhr; zum Helene-See nur im Winter am Wochenende)
Linie 985 Bahnhof - Zentrum - Prager Stra├če - Klingetal - Heinrich-Heine-Stra├če / Messering
(nur Montag-Freitag 6-7 und 15-17 Uhr)
Linie 986 Neuberesinchen - Helene-See
(nur Saisonverkehr und nur Tagesverkehr)
Linie 987 (Neuberesinchen -) / (Kopernikusstra├če -) Am Messegel├Ąnde - Prager Stra├če - Lenn├ęstra├če (- Hamburger Stra├če) (- Spitzkrug)
(nur Montag-Freitag 6-20 und Sonnabend 9-16 Uhr; Fr├╝h-HVZ Einzelfahrten Kopernikusstra├če - Hamburger Stra├če)
Linie N1 Bahnhof - Zentrum - Prager Stra├če - Klingetal - Gerhart-Hauptmann-Stra├če - Bahnhof - Baumschulenweg - Neuberesinchen - Bahnhof
(Nachtlinie, Montag-Freitag 23-4 Uhr, Sonnabend/Sonntag 23-7 Uhr)

Fahrzeugzu- und abg
2002

Ankunft in der Museumswerkstatt
Ankunft in der Museumswerkstatt

Aus Naumburg kamen 2002 zwei Stra├čenbahnwagen zur Museumswerkstatt. 1995 ging Wagen 29 zun├Ąchst als Triebwagen 35 nach Naumburg. Da in Naumburg bei diesem Fahrzeug keine Hauptuntersuchung m├Âglich war, wurde der Wagen 2002 wieder nach Frankfurt abgegeben. Er soll zum historischen Triebwagen hergerichtet werden. Der ebenfalls aus Naumburg ├╝bernommene Wagen 38 ist seit 2008 als historischer LOWA-Wagen in Frankfurt im Einsatz. Im Dezember 2002 ging der seit 1995 abgestellte Wagenkasten des Tw 234 nach Prag, wo er zum Wiederaufbau eines verunfallten Geraer KT4D verwendet wurde.

Wagenpark (Stand 31.12.2002) Anzahl
Vierachsige Triebwagen 28
Sechsachsige Triebwagen 8
Historische Wagen 6
Arbeitswagen 3

Schwarzfahrer zahlen mehr
Montag, 6. Januar 2003

Erstmalig nach 14 Jahren wurde zum Jahreswechsel das so genannte erh├Âhte Bef├Ârderungsentgeld angehoben. W├Ąhrend bisher 30 Euro (fr├╝her 60 DM) f├╝r das Schwarzfahren kassiert wurden, sind nun 40 Euro zu bezahlen. Auch wer eine Zeitkarte hat und diese nicht vorzeigen kann, muss nun 7 statt bisher 5 Euro Geb├╝hr zahlen. Die neue H├Âhe der Strafgeb├╝hr gilt bei allen Verkehrsbetrieben in Deutschland. Laut Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) entgehen den deutschen Verkehrsbetrieben j├Ąhrlich 250 Millionen Euro durch Schwarzfahrer.

Erster Gelenk-Erdgasbus eingetroffen
Freitag, 21. Februar 2003

Zwei Generationen Gelenkbusse
Zwei Generationen Gelenkbusse

Zwei Generationen Gelenkbusse
Zwei Generationen Gelenkbusse

Am 21. Februar 2003 war es soweit: seit Monaten angek├╝ndigt und erwartet, erreichte der erste Erdgas-Gelenkbus Frankfurt. Seine einteiligen Verwandten, so genannte Solo-Erdgasbusse sind bereits seit September 2002 im Frankfurter Linienverkehr unterwegs. Der nun gelieferte Erdgas-Gelenkbus 532 wurde am 26. Februar erstmalig im Liniendienst eingesetzt. Bis Dezember 2002 bereits wollte der Hersteller, MAN in Salzgitter, elf Gelenkbusse geliefert haben. Doch wirtschaftliche Probleme und daraus resultierende Kurzarbeit verz├Âgerten die Auslieferung der Fahrzeuge. Dem Vernehmen nach musste der 310 PS starke Motor extra f├╝r das bergige Frankfurt entwickelt und gepr├╝ft werden.

Die neuen Fahrzeuge l├Âsten die Vorg├Ąngerbusse mit Dieselantrieb von Mercedes-Benz (Typ MB O405 G) komplett ab. Dieser Typ war von 1991 bis 2004 in Frankfurt zuverl├Ąssig im Einsatz. Bis auf zwei Ausnahmen wurden die Diesel-Gelenkbusse rasch an einen Zwischenh├Ąndler in Hamburg verkauft, der die Fahrzeuge weiter ver├Ąu├čerte. Auch der erste der neuen Busse kam, wie schon die Lieferung im September, von einem SVF-Fahrer gesteuert ├╝ber die Autobahn nach Frankfurt. Getankt wurde an einer Erdgastankstelle bei Brandenburg (Havel), denn als Stadtbusse haben die Erdgaswagen eine eingeschr├Ąnkte Reichweite.

Tarif
Freitag, 1. August 2003

Seit der Euroeinf├╝hrung am 1. Januar 2002 blieben die Preise f├╝r das Bahn- und Busfahren im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg konstant. Damals wurden die meisten Fahrscheine im Preis abgerundet, so dass die letzte Fahrpreiserh├Âhung nunmehr zwei Jahre zur├╝ckliegt. Und auch wenn die Preise nun erneut angehoben werden, kann man doch von einer moderaten Preissteigerung sprechen. Die meisten Einzelfahrscheine bleiben im Preis unver├Ąndert, lediglich Monatskarten werden um etwa einen Euro verteuert.

Tarif
Donnerstag, 1. April 2004

Vom 1. April 2004 an gelten in Berlin und Brandenburg neue Regelungen f├╝r Fahrkarten. So ist der 1- oder 2-Stunden-Fahrschein k├╝nftig nicht mehr f├╝r Rund- oder Hin- und R├╝ckfahrten zugelassen. Er wird zum Einzelfahrschein, das hei├čt: man darf sich mit einem Einzelfahrschein k├╝nftig nur noch auf ein bestimmtes Ziel zubewegen. Das Umsteigen bleibt erlaubt. Abgeschafft wird in Berlin die Unterscheidung der Monatskarten in eine Premium- und eine Standardausgabe. Auch die Mitnahme von Hunden und Fahrr├Ądern ├Ąndert sich.

Ebenfalls ab dem 1. April 2004 gelten im Fernverkehr der DB bundesweit neue Preise. Durchschnittlich werden die Fahrkarten um 3,4 Prozent teurer, aber nicht jeder Reisende muss tats├Ąchlich mehr bezahlen: bis 100 Kilometer bleiben die Preise im ICE und IC unver├Ąndert, zwischen 100 und 200 Kilometer sinken sie um 1,6 Prozent. Dagegen gibt es bei Entfernungen ab 400 Kilometer eine Erh├Âhung von durchschnittlich 5,6 Prozent. Dank des neuen Maximalpreises muss aber auf Langstrecken k├╝nftig niemand mehr als 111 Euro (1. Klasse: 167 Euro) f├╝r die einfache Fahrt bezahlen. Platzreservierungen sind k├╝nftig kostenlos, wenn sie im Internet oder am Ticketautomaten gleichzeitig mit dem Fahrkartenkauf vorgenommen werden, ansonsten kostet eine Platzreservierung 3 Euro. Der Fahrkartenkauf im Internet erfolgt ├╝ber das Onlineportal der Bahn. Dort finden Kunden auch das Angebot "Surf&Rail", bei dem zum Festpreis von 50 Euro f├╝r Hin- und R├╝ckfahrt 2. Klassetickets f├╝r ausgew├Ąhlte innerdeutsche Verbindungen gebucht werden k├Ânnen. Immer montags ab 17 Uhr werden die neuen Tickets angeboten. Bezahlt wird mit Kreditkarte oder im Lastschriftverfahren.

Tatra-Doppeltraktion kehrt zur
Dienstag, 13. April 2004

Doppeltraktion Kantstra├če
Doppeltraktion Kantstra├če

Doppeltraktion Kantstra├če
Doppeltraktion Kantstra├če

Die StadtverkehrsGmbH (SVF) schickt erstmals seit Jahren wieder Tatra-Doppeltraktionen in den Linienverkehr. Zum Semesterbeginn der Frankfurter Uni haben Studenten und andere Fahrg├Ąste nun mehr Platz in den Bahnen der Linie 2.

Angek├╝ndigt wurde es bereits mehrfach: die Tatra-Doppeltraktion kommt zur├╝ck auf Frankfurts Stra├čenbahngleise. Das Verkehrsaufkommen zwischen den Unistandorten in der Logenstra├če und der August-Bebel-Stra├če macht's n├Âtig und m├Âglich. Bereits seit Jahren nimmt der Studentenverkehr auf der Linie 2 stetig zu, die im 20-Minuten-Takt fahrende Linie platzte teilweise aus allen N├Ąhten. Die SVF setzte verst├Ąrkt Niederflurwagen ein, denn diese bef├Ârdern etwa doppelt so viele Fahrg├Ąste wie ein Tatrawagen vom Typ KT4DM. Zuletzt gab es sogar zus├Ątzliche Kurse um der Nachfrage gerecht zu werden. Doch zus├Ątzliche Bahnen erh├Âhen die Personalkosten. Dabei lag eine einfache L├Âsung auf der Hand, man h├Ąngt einfach einen zweiten Tatrawagen an den ersten an und verdoppelt somit die Kapazit├Ąt. Das erh├Âht zwar auch die Stromkosten, dabei wird aber kein zus├Ątzliches Personal ben├Âtigt. Mit Beginn des Sommersemesters am 13. April 2004 sollen nun Doppeltraktionen ├ťberf├╝llungen verhindern. Die Probefahrten hatten bereits Mitte M├Ąrz 2004 begonnen.

In der Anfangszeit der Tatrawagen in Frankfurt waren Doppeltraktionen bereits gang und g├Ąbe. Damals waren Solowagen eher die Ausnahme. Strom war in der DDR billig und so fuhren Doppeltraktionen sogar zu Tageszeiten, in denen kaum Fahrg├Ąste unterwegs waren. Mit der Wende stiegen die Stromkosten und sanken die Fahrgastzahlen. Im April 1992 reagierte die SVF und fortan waren Doppeltraktionen kaum mehr im Einsatz. Im Baustellenverkehr oder als Heck-an-Heck-Traktion konnte man zwei Wagen in einem Zug gelegentlich beobachten. Auch im Winter 2000/2001 wurden einige Kurse der Linie 4 in Doppeltraktion gefahren. Doch seitdem mussten sich eher die Fahrg├Ąste in ├╝berf├╝llte Bahnen zw├Ąngen, als dass man wieder Doppeltraktionen einsetzte. Schon im Herbst 2003 dachte man daran, solche Gef├Ąhrte auf der stark frequentierten Linie 2 zum Einsatz zu bringen. Doch die hohen Stromkosten lie├čen die SVF davor zur├╝ckschrecken. Nun kommt man um diese nicht mehr herum. Wie bis 1992 werden zun├Ąchst benachbarte Wagennummern einen Zug bilden, allein die Wagen 228 und 229 haben ihre fr├╝heren Partner verloren und werden daher miteinander gekuppelt.

Die Doppeltraktionen fahren Montags bis Freitags von Betriebsbeginn bis gegen 17.30 Uhr, wo sie am Messegel├Ąnde gegen zwei aussetzende Solo-KT4DM der Linie 5 getauscht werden. Die Doppeltraktionen der Linie 2 r├╝cken dann als Linie 5 in den Betriebshof in Neuberesinchen ein. Die Fahrg├Ąste hatten am ersten Betriebstag der Gespanne noch Eingew├Âhungsschwierigkeiten. In den zweiten Wagen trauten sich anfangs nur wenige Leute.

Tarif
Montag, 1. November 2004

Zum 1. November ├Ąndert sich die G├╝ltigkeit des Brandenburg-Tickets. Doch auch eine leichte Preiserh├Âhung steht an. Dennoch: am Wochenende kann man nun billiger mit bis zu 5 Personen durch die Bundesl├Ąnder Berlin und Brandenburg fahren, denn statt wie bisher das Sch├Ânes-Wochenende-Ticket und Tageskarten f├╝r Bus und Stra├čenbahn zu kaufen, reicht k├╝nftig das Brandenburg-Ticket. Die G├╝ltigkeit an den Wochentagen bleibt unver├Ąndert: von 9 Uhr bis 3 Uhr des Folgetages k├Ânnen bis zu 5 Personen kreuz und quer durch Brandenburg reisen. Neu ist, dass dieser Fahrschein nun auch am Wochenende gilt, dann sogar von 0 Uhr bis 3 Uhr des Folgetages, also ganze 27 Stunden. Und das in allen Nahverkehrsz├╝gen (z. B. RegionalExpress und RegionalBahn), aber auch in den Stra├čenbahnen und Stadtbussen in Frankfurt (Oder), Potsdam, Brandenburg (Havel) und Cottbus. Kauft man es an einem personalbesetzten Schalter, zahlt man 25 ÔéČ, besorgt man es sich am Automaten oder im Internet, werden nur 23 ÔéČ f├Ąllig.