Weichenkreuze für Baustelle Beresinchentunnel
Sonntag, 4. Dezember 2011

Weichenkreuz Görlitzer Straße
Weichenkreuz Görlitzer Straße

Der Beresinchentunnel in der Tunnelstraße wird ab 2012 abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Mit Hilfe des Bauwerks von 1926 unterqueren Fußgänger, Autos, Busse und seit 1980 auch die Straßenbahn die umfangreichen Gleisanlagen des Frankfurter Bahnhofs. Der Bau ist Teil der Sanierung der Eisenbahnstrecke Berlin – Warschau.

Während der Bauphase wird der Platz im Tunnel deutlich eingeschränkt. Um die Straßenbahn jedoch auch in der Bauzeit verkehren zu lassen, sind wechselnde einseitige Gleissperrungen vorgesehen. Durch den Einbau zweier Weichenkreuze für die Straßenbahn auf beiden Seiten des Tunnels kann je nach Baufortschritt zwischen beiden Weichenkreuzen eingleisig gefahren werden. In der Bahnhofsstraße (zwischen den Haltestellen Zentrum/Kleist Forum und Bahnhof) und unweit der Görlitzer Straße (zwischen den Haltestellen Dresdner Platz und Johann-Eichorn-Str./Heinrich-Hildebrand-Str.) wurden vom 2. bis 4. November insgesamt acht Weichen eingebaut, mit deren Hilfe Straßenbahnen aus allen Richtungen auf das Gegengleis wechseln können.

An den genannten Tagen wurden umfangreiche Umleitungen nötig. Die Linie 1 fuhr am 2. November im Tagesverkehr zwischen Messegelände und Lebuser Vorstadt, die Linien 3 und 4 zwischen Markendorf/Kopernikusstr. und Neuberesinchen. Die Linie 5 entfiel. Ersatzbusse fuhren im Tagesverkehr zwischen Johann-Eichorn-Str. und Stadion. Abends und am Wochenende fuhren die Ersatzbusse zwischen Neuberesinchen und Lebuser Vorstadt sowie zwischen Bahnhof und Stadion.

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