Museumswerkstatt / Historische Wagen
Historical tramcars | Stare wagony tramwajowy
Stand:
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german only | tylko po niemiecku
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URL: http://tram-ff.de/inhalt/mtv.html
Der Verein: Museumswerkstatt für Technik und Verkehr
Triebwagen 29 (Baujahr 1958, Typ T57,
Gotha-ZR-Tw)
Triebwagen 35 (Baujahr 1957, Typ T57,
Gotha-ZR-Tw)
Triebwagen 38 (Baujahr 1955, Typ ET54,
LOWA-ER-Tw)
Triebwagen 41 (Baujahr 1936, Wismar/AEG)
Triebwagen 49 (Baujahr 1964, Typ T2-62,
Gotha-ER-Tw)
Triebwagen 60 (Baujahr 1936, Wismar/AEG)
Beiwagen 113 (Baujahr 1957, Typ B57,
Gotha-ZR-Bw)
Beiwagen 124 (Baujahr 1974, Typ BZ70/1,
Reko-ZR-Bw)
ex Chemnitzer Beiwagen 616
Diese Seite möchte Ihnen den Verein Museumswerkstatt für Technik
und Verkehr Frankfurt (Oder) e.V. und die von ihm betreuten historischen
Straßenbahnwagen kurz vorstellen. Mehr Details zur Arbeit des Vereins, zur Buchung eines
historischen Fahrzeuges und die Preise dafür finden Sie auf der vereinseigenen Seite
Museumswerkstatt für Technik & Verkehr.
Der Verein: Museumswerkstatt für Technik und Verkehr Frankfurt (Oder) e.V.
Friends of historical tramcars | Klub milośników starych
tramwajów
Arbeiten am Fahrgestell von Tw 60 während der HU im Sommer 2000
Einige Nahverkehrsfreunde bei der Frankfurter Straßenbahn initiierten Anfang der 1990er Jahre den Aufbau historischer Straßenbahnwagen. Der Aufbau dieser Wagen wurde mit sehr viel persönlichem Engagement durchgeführt, viele Arbeiten wurden auch in der Freizeit erledigt. Sie arbeiteten zunächst beim Denkmalpflege-Verein Nahverkehr Berlin e.V. (DVN) in Berlin mit, dort wurde eine Arbeitsgruppe Frankfurt (Oder) gegründet. 1999 war abzusehen, dass die StadtverkehrsGmbH Frankfurt (Oder) (SVF) das Depot Bachgasse räumen würde, daher regte diese die Gründung eines Vereines und Betreuung der historischen Wagen in diesem Depot an. Im Frühjahr 1999 gab es dazu die erste Zusammenkunft, es wurden Infos in der Zeitung geschaltet und ein Ortstermin in der Bachgasse organisiert um Gleichgesinnte zu finden.
Die Gründungsversammlung fand mit 18 Gründungsmitgliedern am 19.04.1999 statt. Im Juni erfolgte der Auszug der StadtverkehrsGmbH (SVF) aus den Hallen des ehemaligen Frankfurter Straßenbahnhofes in der Bachgasse, diese wurden nun der Stadt übergeben. Zur Vermarktung der gründerzeitlichen Hallen wurde eine Immobiliengesellschaft eingesetzt. Solange kein Investor gefunden ist, ist die Museumswerkstatt dort geduldet. Somit ist auch noch kein langfristiges Konzept zur Hallengestaltung möglich. Dennoch begann das Vereinsleben in den Hallen 4 und 5 des ehemaligen Betriebshofes. Als erstes galt es, Grund in beide Hallen hineinzubringen, die SVF hatten nur das mitgenommen was weitergenutzt wurde. Dazu wurden an jedem 2. Sonnabend im Monat Vereinstage eingerichtet, die zunächst das Ziel hatten, beide Hallen zu beräumen. Hauptsächlich beschäftigte sich der Verein mit Sonderfahrten, im Jahr 1999 führte die Museumswerkstatt 62 Sonderfahrten durch, beförderte 1265 Personen und fuhr 1324 Kilometer durch Frankfurt.
Modellbahnanlage Frankfurter Modell- und Eisenbahnfreunde 55 e.V.
Im Oktober 99 zogen die Frankfurter Modell- und Eisenbahnfreunde 55 e.V. ebenfalls ins alte Depot Bachgasse, deren Räume im Kulturhaus Völkerfreundschaft waren gekündigt worden. Ihnen wurde die Nutzung der alten Tischlerei in der Halle 5 angeboten, damit kam noch mehr Leben in die Museumswerkstatt. Zu Weihnachten wurde die traditionelle Vorführung ihrer Modelleisenbahnanlage durchgeführt, an einigen Ausstellungstagen präsentierte sich auch der historische Fahrzeugpark.
Im Jahr 2000 stand dann zusätzlich zu den genannten Arbeiten nach acht Einsatzjahren als historischer Wagen die Hauptuntersuchung des Triebwagens 60 (Theo) an, diese wurde von Ende März bis Ende August durchgeführt. Um ihn zum Brandenburg-Tag Anfang September wieder einsetzen zu können, waren mehrere zusätzliche Arbeitseinsätze nötig. Insgesamt wurden 380 Arbeitsstunden für die Aufarbeitung des Wagens aufgebracht. Von den Modelleisenbahnern wurde die äußerliche Aufarbeitung einer Schienenbiegemaschine begonnen. Am 02.09.00 öffnete die Museumswerkstatt anlässlich des Brandenburg-Tages ihre Pforten, die Modelleisenbahner betrieben ihre Vereinsanlage, mit dem frisch haupt-untersuchten Wagen 60 wurde zwischen Oderturm und Museumswerkstatt ein kleiner Pendelverkehr eingerichtet. Im Jahr 2000 wurden 97 Sonderfahrten durch die Museumswerkstatt durchgeführt. Bei diesen Fahrten legte man eine Strecke von 2024 Kilometer zurück und beförderte ca. 2200 Personen.
Seit März 2001 wurden die Vereinstage auf jeden 1. und 3. Sonnabend im Monat verlegt. Ab 10 Uhr sind Neugierige herzlich willkommen. Es wurden im Jahr 2001 79 Fahrten mit 1610 Personen auf 1560 Kilometern durchgeführt. Im Jahr 2002 unternahm die Museumswerkstatt einen Ausflug in das ca. 300 Kilometer entfernte Naumburg. Neben der Besichtigung des kleinsten Straßenbahnbetriebes in Deutschland wurde auch die Abgabe von zwei Triebwagen nach Frankfurt (Oder) vereinbart. Bei diesen Triebwagen handelt es sich um den Tw 38 (ex Naumburg Tw 28) und um den Tw 29 (ex Naumburg 35). Im gleichen Jahr wurde mit der Hauptuntersuchung des Tw 38 begonnen. Im Jahr 2002 wurden mit den historischen Triebwagen 86 Sonderfahrten durchgeführt. 1819 Personen hatten das Glück mit einem historischen Triebwagen auf 1813 Kilometern mitzufahren.
Festumzug zur 750-Jahr-Feier
Auch im Jahr 2003 wurde die HU des Tw 38 weitergeführt. Seit dem 8.März 2003 ist Gerald Renger, als Nachfolger von Frank Sylvester, Vorsitzender der Museumswerkstatt. Im Juni feierte die Stadt Frankfurt (Oder) ihr 750-jähriges Bestehen. Zum Festumzug am 13.07.2003 fuhr die Museumswerkstatt mit dem Tw 41 einen Pendelverkehr zwischen Hauptpost und Stadion. Tw 60 nahm auf einem Tieflader im Festumzug an der Veranstaltung teil. Durch Gleisbauarbeiten vor dem alten Depot von Juli bis Oktober war die Museumswerkstatt in ihrer Tätigkeit sehr beeinträchtigt. Für Sonderfahrten stand nur noch der Tw 41 zur Verfügung. Er wurde während der Bauarbeiten in dem neuen Betriebshof der Stadtverkehrsgesellschaft in Neuberesinchen abgestellt. Trotz der Beeinträchtigung führte die Museumswerkstatt im Jahr 2003 69 Sonderfahrten mit 1535 Personen auf ca. 1500 Kilometern durch. Ende 2003 öffnete die Museumswerkstatt zusammen mit den Modelleisenbahnern ihre Pforten. Leute, die sich die Modelleisenbahnanlage anschauen wollten, konnten danach noch einen Blick in die Hallen des Vereins werfen. Zu dieser Zeit, wurde eine Unterschriftenaktion zum Erhalt des Objektes der Museumswerkstatt ins Leben gerufen. Diese Aktion lief bis Anfang April 2004. Dann wurden die Listen dem Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt (Oder) übergeben. Trotz der ungewissen Zukunft im ehemaligen Betriebshof in der Bachgasse und der knappen Finanzmittel beabsichtigt der Verein die weitere Aufarbeitung von Zeugen der über einhundertjährigen Tramgeschichte in Frankfurt, die weitere Ausgestaltung der Hallen sowie die Erstellung einer Chronik.
Historischer LOWA-Wagen 38
Zum einhundertzehnten Geburtstag der Frankfurter Straßenbahn, welcher im Mai 2008 mit einem beeindruckenden Festtag begangen wurde, konnten sowohl der Gotha-Triebwagen 35 als auch der LOWA-Triebwagen 38 als historische Fahrzeuge in Betrieb genommen werden. Als bisher letztes Fahrzeug kam im Herbst 2005 der ehemalige Frankfurter Beiwagen 124 vom Typ Reko zur Museumswerkstatt. Er diente über viele Jahre in der Landesfeuerwehrschule Eisenhüttenstadt als Übungsobjekt. Auch hier ist eine museale Aufbereitung vorgesehen.
Um seine Fahrzeuge originalgetreu zu restaurieren und um die Frankfurter Nahverkehrsgeschichte dokumentieren zu können sucht der Verein Fotos vom Frankfurter Nahverkehr. Gerald Renger von der Museumswerkstatt für Technik und Verkehr e. V. betont, dass er damit keine Geschäfte machen will. Angebotene Stücke sollen nur abfotografiert oder gescannt werden, auf jeden Fall wird sorgfältig mit den Materialien umgegangen. Herr Renger sammelt seit den 1980er Jahren und schon so manches Detail auf seinen Fotos war hilfreich bei der Aufarbeitung alter Straßenbahnen. Wer in privaten Archiven und Alben etwas hat, was für die Museumswerkstatt von Interesse sein könnte, kann den Verein unter folgender Anschrift erreichen:
Museumswerkstatt für Technik & Verkehr
Frankfurt (Oder) e.V.
Postfach 11 18
15201 Frankfurt (Oder)
Telefon Gerald Renger: 0335 / 52 46 57
e-mail: Gerald.Renger@t-online.de
Webseite: Museumswerkstatt für Technik & Verkehr
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Triebwagen 29
(Baujahr 1958, Typ T57, Gotha-ZR-Tw)
Dieser 1958 gebaute Zweirichtungs-Wagen vom Typ T57 kam 1968 aus Halle an der Saale (dort Tw 525), wurde 1974 im Reichsbahnausbesserungswerk Berlin-Schöneweide umgebaut und war bis 1995 in Frankfurt im Linieneinsatz. Am 28.04.1995 ging er als Triebwagen 35 nach Naumburg um die dortige Straßenbahn am Leben zu erhalten und einen Betrieb zu ermöglichen. Da in Naumburg bei diesem Fahrzeug keine Hauptuntersuchung möglich war, wurde der Wagen am 28. Februar 2002 wieder nach Frankfurt abgegeben und wird künftig als historischer Triebwagen eingesetzt. Mit diesem Wagen werden derzeit aber noch keine Sonderfahrten durchgeführt. Das nebenstehende Bild zeigt den Wagen im Jahr 1979 mit dem Reko-Beiwagen 115 an der Haltestelle Marö-Werke, heute Am Winterhafen.
Foto: Reichenbach, aus Straßenbahnarchiv 6, transpress 1986
Einsatzchronik
- 1958 im VEB Waggonbau Gotha (vorm. Gothaer Waggonfabrik AG) gebaut
- 1958 - 1968 Halle (Saale) Tw 525
- 1968 - 1995 Frankfurt (Oder) Tw 29II
(1974 Umbau im Reichsbahnausbesserungswerk Berlin-Schöneweide)
- 1995 - 2002 Naumburg Tw 35
- 28.02.2002 zurück nach Frankfurt (Oder)
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Triebwagen 35
(Baujahr 1957, Typ T57, Gotha-ZR-Tw)
Zwischen 1995 und 2008 war der 1957 gebaute Triebwagen 35 vom Typ T57 als Arbeitswagen 3 im Einsatz. Seit Mai 2008 zeigt er sich wieder in seinem letzten Einsatzzustand als Linienfahrzeug und dient als historischer Triebwagen. Er repräsentiert die Ära der Gotha-Zweirichtungswagen, welche seit 1957 in Frankfurt im Einsatz sind, und er war der erste Gotha-Wagen (von LOWA-Wagen abgesehen) in Frankfurt. Mit 38 Jahren im Liniendienst ist dies der Wagen aus Nachkriegsproduktion mit der längsten Einsatzzeit in Frankfurt, inzwischen ist das Fahrzeug mehr als 50 Jahre auf Frankfurts Straßen unterwegs. Das Foto zeigt den Wagen 35 mit Beiwagen 113 im Jahr 1968 auf der Heilbronner Straße (damals Wilhelm-Pieck-Straße) genau auf der Höhe der heutigen Haltestelle Zentrum. Auch der Beiwagen ist noch erhalten und kann mit diesem Triebwagen wieder, wie auf dem Foto, einen Gotha-Zweiwagenzug bilden.
Foto: Reichenbach, Plauen
Einsatzchronik
- 1957 im VEB Waggonbau Gotha (vorm. Gothaer Waggonfabrik AG) gebaut
- erster Einsatz in Frankfurt in 1957 als Tw 35II
- 1974 Umbau im Reichsbahnausbesserungswerk Berlin-Schöneweide
- 1995 zum A-Tw 3IV umgebaut
- seit Mai 2008 historischer Triebwagen
| |
|
| Daten Triebwagen 35 |
| Typ |
T57 |
| Hersteller |
Waggonbau Gotha |
| Abmessungen - Länge |
10.900 mm (Wagenkasten) |
| Sitz- / Stehplätze |
22 / 60 |
| Spurweite |
Meterspur 1.000 mm |
| Antriebsleistung |
2 x 60 kW |
| Elektrische Ausrüstung |
LEW Hennigsdorf |
| Baujahr |
1957 |
| Einsatz in Frankfurt |
seit 1957 |
| Sonderfahrten |
derzeit keine Buchung möglich |
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Triebwagen 38
(Baujahr 1955, Typ ET54, LOWA-ER-Tw)
Der am 21.02.2002 aus Naumburg übernommene Wagen wurde 1955 fabrikneu nach Stralsund geliefert. Mit der Einstellung des Straßenbahnbetriebes in Stralsund im Jahre 1966 wurden alle nach dem Krieg neu gebauten Wagen nach Gera abgegeben, so auch der Tw 13, der in Gera die Wagennummer 136 trug. Vor seinem Einsatz in Gera wurde der Wagen durch die Hauptwerkstätten der Leipziger Verkehrsbetriebe in Leipzig-Heiterblick zum Einrichtungswagen umgebaut. In Gera war dieser Wagen gemeinsam mit dem Beiwagen 238 im Jahr 1967 der erste Zug in der charakteristischen gelben Geraer Farbgebung. Im Jahr 1991 wurde der Wagen schließlich nach Naumburg abgegeben. Dort war sein Einsatz als Tw 28 allerdings sehr schwierig, denn nach der Wende wurden Teile der Ringstraßenbahn abgebaut und da es auf den Reststrecken keine Wendeschleifen gab, konnte dieser Einrichtungswagen kaum eingesetzt werden. Dieser Wagen ist somit der einzige der Frankfurter historischen Wagen der in Frankfurt nie im Linieneinsatz stand, sondern lediglich eine Zeitepoche symbolisiert. Seine Herrichtung zum historischen Fahrzeug ist in Frankfurt noch nicht abgeschlossen, auch dieses Fahrzeug kann daher für Sonderfahrten derzeit nicht gebucht werden.
Die Wagennummer 38 übrigens war in Frankfurt (Oder) seit 1986 nicht mehr belegt, damals ging der letzte Wagen 38 (Typ TE70/1) aus dem Fahrgastbetrieb in den Arbeitswagenpark über und wurde zum Arbeits-Tw 8. 1989 wurde aus Cottbus Tw 80 (Typ T2D) übernommen und unter anderem am Westkreuz lange Zeit draußen abgestellt. Für diesen Wagen war die Wagennummer 38 vorgesehen. Allerdings wurde dieser Wagen in Frankfurt nie einsatzbereit gemacht und wurde dann in der Zeit der Wende verschrottet. Das Foto zeigt den Wagen 38 im Februar 2002 bei seiner Ankunft in Frankfurt (Oder).
Foto: Gerald Renger, Frankfurt (Oder)
Einsatzchronik
- 1955 im VEB Waggonbau Gotha (vorm. Gothaer Waggonfabrik AG) als Zweirichtungsfahrzeug gebaut
- 1955-1966 Stralsund Tw 13II
- 1966 Umbau in den Hauptwerkstätten der Leipziger Verkehrsbetriebe in Leipzig-Heiterblick zum Einrichtungsfahrzeug
- 1966 nach Gera Tw 136
- 1991 nach Naumburg Tw 28
- am 21.02.2002 nach Frankfurt (Oder) Tw 38V
- seit April 2008 historischer Triebwagen
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|
| Daten Triebwagen 38 |
| Typ |
ET54 |
| Hersteller |
Waggonbau Gotha |
| Abmessungen - Länge |
10.500 mm (Wagenkasten) |
| Sitz- / Stehplätze |
22 / 37 |
| Spurweite |
Meterspur 1.000 mm |
| Antriebsleistung |
2 x 60 kW |
| Elektrische Ausrüstung |
LEW Hennigsdorf |
| Baujahr |
1955 |
| Einsatz in Frankfurt |
seit 2002 |
| Sonderfahrten |
derzeit keine Buchung möglich |
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Triebwagen 41
(Baujahr 1936, Wismar/AEG)
Dieses Fahrzeug wurde 1936 in der Eisenbahn-Verkehrsmittel AG in Wismar gebaut. 1973 erfolgte die Umnummerierung in Tw 57, 1980 schließlich erfolgt nach 44 Jahren im Fahrgasteinsatz der Umbau zum Arbeitstriebwagen (A-Tw) Nr. 2. Zwischen 1982 und 1992 war der Wagen abgestellt, bis die Aufarbeitung zum historischen Triebwagen erfolgte. Seit 1994 ist er so wieder im Einsatz und kann für Sonderfahrten gemietet werden.
Foto: unbekannt
Einsatzchronik
- 1936 in der Eisenbahn-Verkehrsmittel AG gebaut
- 1936 erster Einsatz in Frankfurt (Oder)
- in den 1940-er Jahren mit Heckleuchten ausgerüstet
- Ende der 1950-er Jahre Austausch des Stangen- gegen Scherenstromabnehmer
- in den 1960-er Jahren Ausrüstung mit Schwachstrom und Umbau des Fahrschalters zum
Fahren mit Fahrersitz
- 1973 erfolgt die Umnummerierung in Tw 57II
- 1980 Umbau zum Salzstreu-Tw 2V
- 1982 abgestellt
- 1992 Beginn des Umbaus zum historischen Triebwagen
- seit 1994 als historischer Tw im Einsatz
| |
|
| Daten Triebwagen 41 |
| Hersteller |
Eisenbahn-Verkehrsmittel AG Wismar |
| Abmessungen - Länge |
9.050 mm (Wagenkasten) |
| Sitz- / Stehplätze |
20 / 30 |
| Spurweite |
Meterspur 1.000 mm |
| Antriebsleistung |
2 x 38,5 kW |
| Elektrische Ausrüstung |
AEG Berlin |
| Baujahr |
1936 |
| Einsatz in Frankfurt |
seit 1936 |
| Sonderfahrten |
Buchung möglich |
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Triebwagen 49
(Baujahr 1964, Typ T2-62, Gotha-ER-Tw)
Dieses Fahrzeug kam erst mit dem letzten Ankauf von Gotha-Wagen im Frühjahr 1989 aus Plauen nach Frankfurt. Er wurde in Frankfurt nicht einmal neu lackiert, die Plauener Farbgebung war der in Frankfurt sehr ähnlich, und so wurde nur der gelbe Streifen im Bodenbereich ergänzt. Der in Plauen übliche schwarze Streifen unterhalb der Fenster blieb. Vom März 1993 bis zum April 1994 wurde der Wagen zum historischen Wagen umgebaut und ist seit dem als solcher im Einsatz. Seit dem trägt dieser Wagen die zwischen den 1930er und 70er Jahren in Frankfurt übliche Farbgebung cremefarben mit braunem Zierstreifen. Im Einsatz ist dieser Wagen heute meist mit dem historischen Beiwagen 113 (dazu weiter unten mehr) und kann einzeln oder mit Beiwagen 113 gemietet werden.
Foto: Toni Krüger, Frankfurt (Oder), Trainspotter Frankfurt (Oder)
Einsatzchronik
- 1964 im VEB Waggonbau Gotha (vorm. Gothaer Waggonfabrik AG) gebaut
- von 1964 bis 1989 in Plauen als Tw 74 im Einsatz
- 24.05.1989 nach Frankfurt (Oder) als Tw 49III gekommen
- seit 1994 als historischer Wagen im Einsatz
| |
|
| Daten Triebwagen 49 |
| Typ |
T2-62 |
| Hersteller |
Waggonbau Gotha |
| Abmessungen - Länge |
10.900 mm (Wagenkasten) |
| Sitz- / Stehplätze |
22 / 60 |
| Spurweite |
Meterspur 1.000 mm |
| Antriebsleistung |
2 x 60 kW |
| Elektrische Ausrüstung |
LEW Hennigsdorf |
| Baujahr |
1964 |
| Einsatz in Frankfurt |
seit 1989 |
| Sonderfahrten |
Buchung möglich |
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Triebwagen 60
(Baujahr 1936, Wismar/AEG)
Wie Tw 41 wurde dieses Fahrzeug 1936 in der Eisenbahn-Verkehrsmittel AG in Wismar gebaut. Er wurde aber erst im Frühjahr 1938 nach Frankfurt geliefert. 1975 wurder er zum Arbeitstriebwagen (A-Tw) Nr. 5 umgebaut und war fortan als Rangier- und Werkstatttriebwagen Theo im Einsatz. Erst im Juni 1988, also nach 50 Jahren Einsatz in Frankfurt, wurde der Wagen abgestellt, im März 1992 erfolgte die Vorstellung als historischer Triebwagen, der erste in Frankfurt. Seit dem kann das Fahrzeug für Sonderfahrten gemietet werden. Im Sommer 2003 fuhr dieser Wagen festlich geschmückt im Festumzug zur 750-Jahr-Feier von Frankfurt (Oder) und Słubice mit.
Foto: Uwe Lademann, Frankfurt (Oder)
Einsatzchronik
- 1936 in der Eisenbahn-Verkehrsmittel AG gebaut
- erster Einsatz in Frankfurt in 1938
- in den 1940-er Jahren mit Heckleuchten ausgerüstet
- Ende der 1950-er Jahre Austausch des Stangen- gegen Scherenstromabnehmer
- in den 1960-er Jahren Ausrüstung mit Schwachstrom und Umbau des Fahrschalters
zum Fahren mit Fahrersitz
- 1975 Umbau zum A-Tw 5
- 1988 abgestellt
- seit 1992 als historischer Tw im Einsatz
| |
|
| Daten Triebwagen 60 |
| Hersteller |
Eisenbahn-Verkehrsmittel AG Wismar |
| Abmessungen - Länge |
9.050 mm (Wagenkasten) |
| Sitz- / Stehplätze |
20 / 30 |
| Spurweite |
Meterspur 1.000 mm |
| Antriebsleistung |
2 x 38,5 kW |
| Elektrische Ausrüstung |
AEG Berlin |
| Baujahr |
1936 |
| Einsatz in Frankfurt |
1938-1975 Linienverkehr |
| 1975-1988 Arbeitswagen |
| seit 1992 als historischer Wagen |
| Sonderfahrten |
Buchung möglich |
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Beiwagen 113
(Baujahr 1957, Typ B57, Gotha-ZR-Bw)
Wie Triebwagen 35 wurde auch Beiwagen 113 im Jahr 1957 gebaut. Auch dieses Fahrzeug war 38 Jahre lang zuverlässig im Liniendienst tätig, ehe es mit dem Einsatzende der Gotha-/Rekofahrzeuge im Jahr 1995 abgestellt wurde. Inzwischen ist der Wagen wieder in Elfenbeinfarbe in Frankfurt mit Tw 49 als historischer Gotha-Zug im Einsatz. Er kann für Sonderfahrten gemietet werden.
Foto: Foto: Gerald Renger, Frankfurt (Oder)
Einsatzchronik
- 1957 im VEB Waggonbau Gotha (vorm. Gothaer Waggonfabrik AG) gebaut
- erster Einsatz in Frankfurt in 1957
- 1974 Umbau im Reichsbahnausbesserungswerk Berlin-Schöneweide
- 1995 abgestellt
- 1998 erstmals als historischer Beiwagen im Einsatz
| |
|
| Daten Beiwagen 113 |
| Typ |
B57 |
| Hersteller |
Waggonbau Gotha |
| Abmessungen - Länge |
10.900 mm (Wagenkasten) |
| Sitz- / Stehplätze |
22 / 73 |
| Spurweite |
Meterspur 1.000 mm |
| Elektrische Ausrüstung |
LEW Hennigsdorf |
| Baujahr |
1957 |
| Einsatz in Frankfurt |
1957-1995 Linienverkehr |
| seit 1998 als historischer Wagen |
| Sonderfahrten |
Buchung möglich |
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Beiwagen 124
(Baujahr 1974, Typ BZ70/1, Reko-ZR-Bw)
Im Herbst 2005 wechselte dieser Zeuge Frankfurter Nahverkehrsgeschichte in den Bestand der Museumswerkstatt, Reko-Beiwagen 124, der von 1975 bis 1992 im Linienverkehr der Oderstadt im Einsatz war. Nach seiner Dienstzeit stand er auf dem Gelände der Landesfeuerwehrschule Eisenhüttenstadt mit Gotha-Wagen 30 für Übungszwecke zur Verfügung. Während Wagen 30 im Sommer 2005 verschrottet wurde, erreichte der Beiwagen 124 am 7. September 2005 wieder das Frankfurter Gleisnetz. Er soll in den nächsten Jahren zum historischen Beiwagen neu gestaltet werden.
Foto: Thomas Liebscher, Gelsenkirchen
Einsatzchronik
- 1974 im Reichsbahnausbesserungswerk (RAW) Berlin-Schöneweide gebaut
- erster Einsatz in Frankfurt 1975
- 1992 Verkauf an Landesfeuerwehrschule Eisenhüttenstadt
- 2005 Rückführung nach Frankfurt (Oder)
| |
|
| Daten Beiwagen 124 |
| Typ |
BZ70/1 |
| Hersteller |
Reichsbahnausbesserungswerk Berlin-Schöneweide |
| Abmessungen - Länge |
10.720 mm (Wagenkasten) |
| Sitz- / Stehplätze |
19 / 75 |
| Spurweite |
Meterspur 1.000 mm |
| Elektrische Ausrüstung |
LEW Hennigsdorf |
| Baujahr |
1974 |
| Einsatz in Frankfurt |
1975-1992 Linienverkehr |
| seit 2006 wieder in Frankfurt, Aufbau zum historischen Fahrzeug geplant |
| Sonderfahrten |
derzeit keine Buchung möglich |
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ex Chemnitzer Beiwagen 616
war geplant als historischer Beiwagen 135
ex Chemnitz Bw 616 1990 in Frankfurt (Oder)
1983 wurde von der Straßenbahn Chemnitz (damals Karl-Marx-Stadt) der Beiwagen 616 übernommen. Dieser 1928 in der Waggonfabrik Christoph & Unmack in Niesky hergestellte Wagen stammt vom Chemnitzer Schmalspurnetz und sollte in Frankfurt zum historischen Beiwagen 135 aufgearbeitet werden. Auch wenn diese Wagennummer immer freigehalten wurde, kam der Wagen in Frankfurt nie zum Einsatz. Am 08.11.1995 wurde der Wagen nach zwölfjähriger Abstellzeit im Betriebshof Bachgasse zerlegt. Das Fotos zeigt den ehemaligen Chemnitzer Bw 616 auf einem Nebenhof des Depots Bachgasse im Jahr 1990.
Foto: Gerald Renger, Frankfurt (Oder)
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